Zum Bischof werden im Mittelalter

Eine praxistheoretische Analyse vormoderner Selbstbildung
Artikelnummer: 978-3-8376-5037-2
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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Bischöfe des Mittelalters bewegten sich im Spannungsfeld von geistlicher und weltlicher Macht. Jede dieser Sphären brachte eigene, teilweise konfligierende Anforderungen und Erwartungen mit sich. Ines Weßels nimmt den Prozess des bischöflichen Subjekt-Werdens in diesem Kontext in den Blick. Mit Hilfe einer praxistheoretischen Analyseoptik stellt sie in ihrer Untersuchung spätmittelalterlicher Chroniken dar, wie historische Akteure versuchten, sich zum Bischof zu bilden. Damit zeigt sie auf, dass auch in vormoderner Gesellschaft ein Subjekt nicht gegeben war, sondern sich in sozialen Praktiken immer wieder neu formen und positionieren musste.»Ines Weßels Studie [zeigt] in sehr anschaulicher, weiterführender Weise die Chancen eines praxeologischen Zugangs zu episkopalen Lebensbeschreibungen auf und erweitert das Spektrum der derzeitigen bischofsgeschichtlichen Forschungen um einen sicherlich neue Arbeiten anregenden Weg, die Amtsübernahme und die Herrschaft mittelalterlicher Kirchenfürsten zu untersuchen.«
Bischöfe des Mittelalters bewegten sich im Spannungsfeld von geistlicher und weltlicher Macht. Jede dieser Sphären brachte eigene, teilweise konfligierende Anforderungen und Erwartungen mit sich. Ines Weßels nimmt den Prozess des bischöflichen Subjekt-Werdens in diesem Kontext in den Blick. Mit Hilfe einer praxistheoretischen Analyseoptik stellt sie in ihrer Untersuchung spätmittelalterlicher Chroniken dar, wie historische Akteure versuchten, sich zum Bischof zu bilden. Damit zeigt sie auf, dass auch in vormoderner Gesellschaft ein Subjekt nicht gegeben war, sondern sich in sozialen Praktiken immer wieder neu formen und positionieren musste.»Ines Weßels Studie [zeigt] in sehr anschaulicher, weiterführender Weise die Chancen eines praxeologischen Zugangs zu episkopalen Lebensbeschreibungen auf und erweitert das Spektrum der derzeitigen bischofsgeschichtlichen Forschungen um einen sicherlich neue Arbeiten anregenden Weg, die Amtsübernahme und die Herrschaft mittelalterlicher Kirchenfürsten zu untersuchen.«
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VerlagTranscript
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2020
Seitenangabe294 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenKartoniert; schwarz-weiss Illustrationen, farbige Illustrationen
MasseH22.5 cm x B14.8 cm 459 g
CoverlagTranscript (Imprint/Brand)
Auflage1. A.
ReihePraktiken der Subjektivierung
AutorWeßels, Ines

Alle Bände der Reihe "Praktiken der Subjektivierung"

Über den Autor Ines Weßels

Ines Weßels, geb. 1985, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und ehemalige Kollegiatin im DFG-Graduiertenkolleg »Selbstbildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive« an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind mittelalterliche Kirchengeschichte und Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive.

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