Wohnen XL

Industrielles Bauen in der Schweiz 1945 bis 1975
Artikelnummer: 978-3-85676-494-4
Einband: Buch
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, September 2026
CHF 59.00
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Das industrielle Bauen prägte die europäische Nachkriegsarchitektur. Nicht nur in der Schweiz galten Vorfabrikationssysteme als Königsweg, um insbesondere den Mangel an Wohngebäuden zu beheben. Die Wohnraumfrage genoss auf allen Ebenen höchste Priorität, denn die chronische Wohnungsnot barg immense gesellschaftliche Sprengkraft. Die Grossüberbauung wurde zum Emblem der Ära. Im Zuge der Wirtschaftskrise nach 1973 gerieten die architektonischen Zeugnisse dieser Zeit jedoch schnell in Misskredit. Die Ursache für die abrupte Ablehnung lag allerdings nicht in planerischen Mängeln, sondern war in einem grundsätzlichen Werte- und Strukturwandel begründet. Mit der aufkommenden pluralistischen Dienstleistungsgesellschaft schien der industrielle Wohnungsbau überholt zu sein. Das facettenreiche Buch spannt in einem weiten Bogen die Geschichte dieses enormen Baubestands auf. Angesichts der aktuellen Wohnungsknappheit und der Herausforderungen einer klimagerechten Bauwirtschaft bietet es eine breite Grundlage, sich mit dem Grosswohnungsbau in der Schweiz, dessen städtebaulichem und baukulturellem Wert sowie den Konzepten und Strategien von damals auseinanderzusetzen - denn der Schweizer Massenwohnungsbau ist besser als sein Ruf.

Das industrielle Bauen prägte die europäische Nachkriegsarchitektur. Nicht nur in der Schweiz galten Vorfabrikationssysteme als Königsweg, um insbesondere den Mangel an Wohngebäuden zu beheben. Die Wohnraumfrage genoss auf allen Ebenen höchste Priorität, denn die chronische Wohnungsnot barg immense gesellschaftliche Sprengkraft. Die Grossüberbauung wurde zum Emblem der Ära. Im Zuge der Wirtschaftskrise nach 1973 gerieten die architektonischen Zeugnisse dieser Zeit jedoch schnell in Misskredit. Die Ursache für die abrupte Ablehnung lag allerdings nicht in planerischen Mängeln, sondern war in einem grundsätzlichen Werte- und Strukturwandel begründet. Mit der aufkommenden pluralistischen Dienstleistungsgesellschaft schien der industrielle Wohnungsbau überholt zu sein. Das facettenreiche Buch spannt in einem weiten Bogen die Geschichte dieses enormen Baubestands auf. Angesichts der aktuellen Wohnungsknappheit und der Herausforderungen einer klimagerechten Bauwirtschaft bietet es eine breite Grundlage, sich mit dem Grosswohnungsbau in der Schweiz, dessen städtebaulichem und baukulturellem Wert sowie den Konzepten und Strategien von damals auseinanderzusetzen - denn der Schweizer Massenwohnungsbau ist besser als sein Ruf.

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VerlagGTA Verlag
EinbandBuch
Erscheinungsjahr2026
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenCirca 350 Abbildungen
MasseH23.5 cm x B15.5 cm
AutorFurter, Fabian

Über den Autor Fabian Furter

Fabian Furter ist freiberuflicher Kunsthistoriker und Ausstellungsmacher sowie Autor unter anderem von Göhner Wohnen (2013, mit Patrick Schoeck), Zeitgeschichte Aargau (2021, Co-Projektleiter und Mitautor) und Architekturführer Baden (2023, mit Patrick Schoeck).

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