Theorie als kulturelles Ereignis

Artikelnummer: 978-3-11-016804-4
Einband: Fester Einband
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CHF 148.00
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Die Beiträge behandeln in systematischer und historischer Sicht epistemologisch orientierte Fragen nach dem gesellschaftlichen und kulturellen Standort von Theorie zwischen Wissenschaftskultur und Kulturwissenschaft. Sie gehen dem Eindruck nach, demzufolge die Ambivalenz theoretischer 'Passion' entweder eher zu ereignisträchtigen kulturellen Formen oder aber ins Abseits theoretisch-organisatorischer Betriebsamkeit führt. Nicht nur in den Geisteswissenschaften lässt sich beobachten, dass Theoriebildungsprozesse innerhalb einer vielfach unterschätzten Bandbreite von Denkstilen vonstatten gehen - zwischen Intuition und Konstruktion. Diese Vor- und Nachrationalisierungen theoretischen Denkens hat die bisherige Theoriegeschichte weitgehend unbeachtet gelassen; auch für diese Denkstil-Bandbreite steht der Platzhalter 'kulturell'. Es sind mithin sowohl die gesellschaftlich-institutionellen Einbindungsformen als auch die möglichen kulturellen Ressourcen von Theorie, denen die einzelnen Beiträge des Bandes paradigmatisch (u.a. Dilthey, Valéry, Bachtin, Adorno, Luhmann, Feyerabend) nachgehen.
Die Beiträge behandeln in systematischer und historischer Sicht epistemologisch orientierte Fragen nach dem gesellschaftlichen und kulturellen Standort von Theorie zwischen Wissenschaftskultur und Kulturwissenschaft. Sie gehen dem Eindruck nach, demzufolge die Ambivalenz theoretischer 'Passion' entweder eher zu ereignisträchtigen kulturellen Formen oder aber ins Abseits theoretisch-organisatorischer Betriebsamkeit führt. Nicht nur in den Geisteswissenschaften lässt sich beobachten, dass Theoriebildungsprozesse innerhalb einer vielfach unterschätzten Bandbreite von Denkstilen vonstatten gehen - zwischen Intuition und Konstruktion. Diese Vor- und Nachrationalisierungen theoretischen Denkens hat die bisherige Theoriegeschichte weitgehend unbeachtet gelassen; auch für diese Denkstil-Bandbreite steht der Platzhalter 'kulturell'. Es sind mithin sowohl die gesellschaftlich-institutionellen Einbindungsformen als auch die möglichen kulturellen Ressourcen von Theorie, denen die einzelnen Beiträge des Bandes paradigmatisch (u.a. Dilthey, Valéry, Bachtin, Adorno, Luhmann, Feyerabend) nachgehen.
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VerlagDe Gruyter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2001
Seitenangabe324 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH23.6 cm x B16.0 cm x D2.3 cm 639 g
Auflage01001 A. Reprint 2012
AutorPfeiffer, K. Ludwig (Hrsg.) / Kray, Ralph (Hrsg.) / Städtke, Klaus (Hrsg.)

Über den Autor K. Ludwig (Hrsg.) Pfeiffer

K. Ludwig Pfeiffer (Prof. Dr.) ist Universitätsprofessor für Anglistik an der Jacobs University Bremen. Ralf Schnell (Prof. Dr.) ist Universitätsprofessor für Germanistik/Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Rektor an der Universität Siegen. Forschungsschwerpunkte: Deutsche Literaturgeschichte, Medienästhetik, Filmtheorie, Medienavantgarden.

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