Artikelnummer: 978-3-638-88227-9
Einband: PDF
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Juli 2027
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Fremdenverkehrsgeographie, Note: 2,0, Georg-August-Universität Göttingen (Geographisches Institut), Veranstaltung: Kleiner Geländekurs, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In den Köpfen vieler Leute ist das Ruhrgebiet immer noch als verschmutzte Industrieregion abgespeichert, deren Besuch nicht lohnend sei. Schon 1872 schrieb der westfälische Schriftsteller Levin Schücking über das Ruhrgebiet: "Essen ist eine hässliche Stadt. Sie ist so schwarz vor Kohlenstaub wie London von seinem Nebelqualm" (Kisters 34). In den späten 1960er Jahren schrieb Heinrich Böll über das Ruhrgebiet, "Kein Bauwerk, kein Haus, kein Landschaftsbild wird sichtbar, das einen Fremden eine Reise oder wenigstens eines Aufenthaltes wert erschien. Die Industrie hat eine Landschaft getötet, ohne eine neue zu bilden" (Kisters 35). Durch den Abbau von Arbeitsplätzen und der damit steigenden Arbeitslosenquote wurde die öffentliche Meinung über die besagte Region noch schlechter und es wurde in diesem Zusammenhang von der "Wirtschaftsregion ohne Zukunft" (Kisters 35) gesprochen. Nach dieser kurzen Einleitung liegt nichts ferner als an den Tourismus zu denken.
Diese Arbeit befasst sich nun jedoch mit dem Thema des Tourismus und des Sports im Ruhrgebiet. Hinsichtlich des Tourismus wird untersucht, inwiefern sich der Tourismus in der Region des Ruhrgebiets mit dem noch immer stattfindenden Strukturwandel verändert hat.Zudem geht es in einem Exkurs hinsichtlich des Sports im Ruhrgebiet um die Entwicklung und die Bedeutung des Fußballs für die Region zwischen Rhein und Ruhr.