Schriftsinn und Epochalität (eBook)

Zur historischen Prägnanz allegorischer und symbolischer Sinnstiftung
Artikelnummer: 978-3-8253-7720-5
Einband: PDF
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 74.80
decrease increase
Die Frage nach dem 'geistigen Sinn des Wortes' (Ohly) bezeichnet das vielleicht tiefgreifendste hermeneutische Problem, das sich mit dem mittelalterlichen Denken verbindet. 'Spirituelle' Bedeutungsebenen von Texten konstituierten sich über zunächst philosophische und philologische Verfahren, die rhetorischen Rastern unterzogen und vom Christentum neu gedacht und modifiziert wurden. Von Belang waren dabei insbesondere das Symbol als Zeichen einer (meist) 'urwüchsigen' Transparenz und die Allegorie als Figur semiotischer Vielschichtigkeit. Deren Implikate ziehen sich indes weit über das Mittelalter hinaus in die Vormoderne hinein und werden in der Moderne kritisch hinterfragt. Anhand konkreter Fallstudien beleuchtet der vorliegende Band die je epochale Relevanz und historische Spezifität von Allegorie und Symbol. Die Bandbreite reicht von Autoren wie Alanus ab Insulis über Frauenlob, Petrarca, Conrad Celtis, Ronsard, Tasso, Marino und Angelus Silesius bis hin zu Baudelaire und Vittorini.
Die Frage nach dem 'geistigen Sinn des Wortes' (Ohly) bezeichnet das vielleicht tiefgreifendste hermeneutische Problem, das sich mit dem mittelalterlichen Denken verbindet. 'Spirituelle' Bedeutungsebenen von Texten konstituierten sich über zunächst philosophische und philologische Verfahren, die rhetorischen Rastern unterzogen und vom Christentum neu gedacht und modifiziert wurden. Von Belang waren dabei insbesondere das Symbol als Zeichen einer (meist) 'urwüchsigen' Transparenz und die Allegorie als Figur semiotischer Vielschichtigkeit. Deren Implikate ziehen sich indes weit über das Mittelalter hinaus in die Vormoderne hinein und werden in der Moderne kritisch hinterfragt. Anhand konkreter Fallstudien beleuchtet der vorliegende Band die je epochale Relevanz und historische Spezifität von Allegorie und Symbol. Die Bandbreite reicht von Autoren wie Alanus ab Insulis über Frauenlob, Petrarca, Conrad Celtis, Ronsard, Tasso, Marino und Angelus Silesius bis hin zu Baudelaire und Vittorini.
Schreiben Sie Ihre eigene Bewertung
  • Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten
*
*
Schlecht
Sehr gut
*
*
*
*
VerlagUniversitätsverlag Winter
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2017
Seitenangabe411 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen6 Abbildungen
PlattformPDF
ReiheGermanisch-Romanische Monatsschrift. Beihefte
AutorHuss, Bernhard (Hrsg.) / Nelting, David (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Germanisch-Romanische Monatsschrift. Beihefte"

Über den Autor Bernhard (Hrsg.) Huss

Bernhard Huss, Bernd Roling, Anita Traninger, Freie Universität Berlin.

Weitere Titel von Bernhard (Hrsg.) Huss

Produktbewertungen
Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten