Quaestionen zur Metaphysik des Aristoteles, Buch I. Quaestiones super libros Metaphysicorum Aristotelis, liber I

Lateinisch - Deutsch. Herausgegeben, übersetzt und eingeleitet von Joachim Söder
Artikelnummer: 978-3-451-39622-9
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen
CHF 86.00
decrease increase

Duns Scotus »Untersuchungen zur Metaphysik des Aristoteles« stellen einen epochemachenden Wendepunkt in der Philosophiegeschichte dar: Kreiste bis ins 13. Jahrhundert die Diskussion vor allem darum, ob die von Aristoteles anvisierte Fundamentalphilosophie letztlich von Gott oder aber von den Substanzen allgemein handelt, so stellt Scotus die kritische Frage nach den Begriffen, die aller konkreten Erkenntnis vorausliegen und sie übersteigen. Damit wird Metaphysik zur Transzendentalwissenschaft - ein Projekt, das noch Kants Kritik der reinen Vernunft beeinflusst.

Duns Scotus »Untersuchungen zur Metaphysik des Aristoteles« stellen einen epochemachenden Wendepunkt in der Philosophiegeschichte dar: Kreiste bis ins 13. Jahrhundert die Diskussion vor allem darum, ob die von Aristoteles anvisierte Fundamentalphilosophie letztlich von Gott oder aber von den Substanzen allgemein handelt, so stellt Scotus die kritische Frage nach den Begriffen, die aller konkreten Erkenntnis vorausliegen und sie übersteigen. Damit wird Metaphysik zur Transzendentalwissenschaft - ein Projekt, das noch Kants Kritik der reinen Vernunft beeinflusst.

Schreiben Sie Ihre eigene Bewertung
  • Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten
*
*
Schlecht
Sehr gut
*
*
*
*
VerlagHerder
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2023
Seitenangabe400 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH21.5 cm x B13.5 cm x D3.1 cm 643 g
Auflage1. Auflage
ReiheHerders Bibliothek der Philosophie des Mittelalters 3. Serie
AutorJohannes Duns Scotus / Söder, Joachim R. (Übers.) / Söder, Joachim R. (Prolog v.) / Söder, Joachim R. (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Herders Bibliothek der Philosophie des Mittelalters 3. Serie"

Über den Autor Johannes Duns Scotus

Johannes Duns Scotus wird um 1265/66 in Duns (Schottland) geboren und tritt früh in das Franziskanerkloster in Newcastle ein, wo er 1291 zum Priester geweiht wird. Er studiert Theologie und Philosophie in Oxford, Cambridge und Paris, wo 1305 promoviert. Wegen seiner scharfsinnigen Kritik, die ihn auch in Konflikt mit König Philipp IV bringt, wird ihm der Ehrenname "doctor subtilis" zuteil. Um 1300 ensteht das Hauptwerk Ordinatio, das von ihm selbst nicht zur Veröffentlichung vorbereitet wird und infolgedessen zahlreiche Kommentierungen und Ergänzungen fremder Hand erfährt. Nur einige Teile sind als authentischer Text Duns Scotus rekonstruierbar (Über die Erkennbarkeit Gottes).In der Aristotelesauslegung Quaestiones super libros Metaphysicorum Aristotelis zeigt sich der eigenständige Metaphysik-Entwurf, mit dem sich Johannes Duns Scotus von Thomas von Aquin abhebt. Er vollzieht einen ersten Schritt zur Trennung von Philosophie und Theologie, indem er Wahrheiten der Philosophie nicht als zwangsläufig gültig in der Theologie annimmt. Johannes Duns Scotus stirbt 1308 in Köln vermutlich an der Pest.

Weitere Titel von Johannes Duns Scotus

Produktbewertungen
Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten