Ovid: Metamorphosen. Deutsche Übersetzung von Johann Heinrich Voß

Artikelnummer: 978-3-96542-931-4
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
Verfügbarkeit: Folgt in ca. 5 Arbeitstagen
CHF 18.50
decrease increase

In einem Wechselspiel aus Tragik, Komik und Dramatik entfaltet Ovid in den Metamorphosen ein vielgestaltiges Panorama mythologischer Verwandlungen. Götter und Menschen, Helden und Liebende, alle sind dem Wandel unterworfen, sei es als Strafe, Erlösung oder Schicksalsfügung. Mit kunstvollem Versmaß und sprachlicher Eleganz erschafft der Dichter eine Welt, in der nichts beständig ist - außer der Veränderung selbst. So erzählen die Verse etwa von Narziss, der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebt und zur Blume wird, sowie von Echo, die aus Sehnsucht nach ihm ihre Gestalt verliert und nur als Stimme fortbesteht. Sie erzählen von Dädalus und Ikarus, die mit selbstgebauten Flügeln in die Lüfte steigen, wobei Ikarus der Sonne zu nahe kommt und ins Meer stürzt. Oder von Deukalion und Pyrrha, die nach einer gewaltigen Flut die Erde neu bevölkern, indem sie Steine über ihre Schultern werfen, die zu Menschen werden. Die Übersetzung der Metamorphosen von Johann Heinrich Voß fasziniert bis heute, weil sie mit klangvollen Versen und feinem Gespür für Rhythmus die poetische Schönheit des Originals bewahrt und Ovids Erzählkunst lebendig macht. Hier frisch aufgelegt als Taschenbuch in gut lesbarer Schriftgröße. Ovid. Metamorphosen. In der Übertragung von Johann Heinrich Voß. Enstehung des Originals: Vermutlich 1 n. Chr. bis 8 n. Chr. Erstdruck der Übersetzung von Johann Heinrich Voß: Verwandlungen nach Publius Ovidius Naso, Vieweg, Berlin 1798. Erweiterte Ausgabe ebd. 1829. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: Publius Ovidius Naso: Metamorphosen. Insel Verlag, Frankfurt am Main 1980. Die kursiv gesetzten Passagen, die Voß nicht ins Deutsche übertrug, stammen aus: Ovids Werke. Band III: Metamorphosen, übersetzt von Reinhart Suchier, Langenscheidt, Berlin 1889. Neuausgabe, Göttingen 2025. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag

In einem Wechselspiel aus Tragik, Komik und Dramatik entfaltet Ovid in den Metamorphosen ein vielgestaltiges Panorama mythologischer Verwandlungen. Götter und Menschen, Helden und Liebende, alle sind dem Wandel unterworfen, sei es als Strafe, Erlösung oder Schicksalsfügung. Mit kunstvollem Versmaß und sprachlicher Eleganz erschafft der Dichter eine Welt, in der nichts beständig ist - außer der Veränderung selbst. So erzählen die Verse etwa von Narziss, der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebt und zur Blume wird, sowie von Echo, die aus Sehnsucht nach ihm ihre Gestalt verliert und nur als Stimme fortbesteht. Sie erzählen von Dädalus und Ikarus, die mit selbstgebauten Flügeln in die Lüfte steigen, wobei Ikarus der Sonne zu nahe kommt und ins Meer stürzt. Oder von Deukalion und Pyrrha, die nach einer gewaltigen Flut die Erde neu bevölkern, indem sie Steine über ihre Schultern werfen, die zu Menschen werden. Die Übersetzung der Metamorphosen von Johann Heinrich Voß fasziniert bis heute, weil sie mit klangvollen Versen und feinem Gespür für Rhythmus die poetische Schönheit des Originals bewahrt und Ovids Erzählkunst lebendig macht. Hier frisch aufgelegt als Taschenbuch in gut lesbarer Schriftgröße. Ovid. Metamorphosen. In der Übertragung von Johann Heinrich Voß. Enstehung des Originals: Vermutlich 1 n. Chr. bis 8 n. Chr. Erstdruck der Übersetzung von Johann Heinrich Voß: Verwandlungen nach Publius Ovidius Naso, Vieweg, Berlin 1798. Erweiterte Ausgabe ebd. 1829. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: Publius Ovidius Naso: Metamorphosen. Insel Verlag, Frankfurt am Main 1980. Die kursiv gesetzten Passagen, die Voß nicht ins Deutsche übertrug, stammen aus: Ovids Werke. Band III: Metamorphosen, übersetzt von Reinhart Suchier, Langenscheidt, Berlin 1889. Neuausgabe, Göttingen 2025. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag

Schreiben Sie Ihre eigene Bewertung
  • Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten
*
*
Schlecht
Sehr gut
*
*
*
*
VerlagLiwi Literatur- Und Wissenschaftsverlag
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2025
Seitenangabe284 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH22.0 cm x B16.0 cm x D1.8 cm 470 g
AutorOvid

Über den Autor Ovid

Ovid (Publius Ovidius Naso, 20. März 43 v. Chr. Sulmona - um 17 n. Chr.) prägt mit seinen »Metamorphosen« das Bild der Nachwelt auf die griechische Mythologie. Nach einem Studium der Rhetorik in Rom reist Ovid zu Studienzwecken nach Kleinasien und Griechenland. Eine Laufbahn als Beamter bricht er ab und beginnt eine außerordentlich erfolgreiche Dichterlaufbahn in Rom. Aus ungeklärten Gründen wird er 8 n. Chr. auf Geheiß des Kaisers Augustus an den Rand des Imperiums nach Tomi, dem heutigen rumänischen Konstanza, verbannt. Seine literarische Frühphase ist geprägt von erotischen Dichtungen wie »Amores« (»Liebesgedichte«) und »Ars amatoria« (»Liebeskunst«). In der darauffolgenden Phase nimmt er sich großen Sagenzyklen an: Er ergründet mit »Fasti« das römische religiöse Brauchtum und beginnt mit seinen Verwandlungsgeschichten - den »Metamorphosen«, die er im Exil beendet. In Tomi entstehen »Tristia« (»Klagelieder«), in denen er sein Leben Revue passieren lässt und sein Schicksal beklagt. Manche dieser Dichtungen, daneben auch ein Lobgedicht auf Augustus und Tiberius, sollen eine Begnadigung erzielen - ohne Erfolg. Ovid stirbt acht Jahre nach seiner Verbannung im Exil. Michael von Albrecht, geboren 1933, studierte in Stuttgart, Tübingen und Paris Musik, Klassische Philologie und Indologie. Nach der Promotion 1959 und der Habilitation 1963 lehrte er in Heidelberg als Ordinarius für Klassische Philologie (1964-1998) und als Gastprofessor in Amsterdam und USA. Ehrendoktor der Aristoteles-Universität in Thessaloniki (1998), Rußlanddeutscher Kulturpreis (1991), Praemium Classicum Clavarense 2000. 2004 wurde v. Albrecht mit dem »Johann-Heinrich-Voss-Preis für Übersetzung« der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet, u. a. für seine bei Reclam erschienenen Übersetzungen von Ovid und Catull. Mitglied mehrerer Akademien und Fachzeitschriftenredaktionen. Herausgeber philologischer und musikgeschichtlicher Schriftenreihen und der Georg-von-Albrecht-Gesamtausgabe. Michael von Albrecht, geboren 1933, studierte in Stuttgart, Tübingen und Paris Musik, Klassische Philologie und Indologie. Nach der Promotion 1959 und der Habilitation 1963 lehrte er in Heidelberg als Ordinarius für Klassische Philologie (1964-1998) und als Gastprofessor in Amsterdam und USA. Ehrendoktor der Aristoteles-Universität in Thessaloniki (1998), Rußlanddeutscher Kulturpreis (1991), Praemium Classicum Clavarense 2000. 2004 wurde v. Albrecht mit dem »Johann-Heinrich-Voss-Preis für Übersetzung« der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet, u. a. für seine bei Reclam erschienenen Übersetzungen von Ovid und Catull. Mitglied mehrerer Akademien und Fachzeitschriftenredaktionen. Herausgeber philologischer und musikgeschichtlicher Schriftenreihen und der Georg-von-Albrecht-Gesamtausgabe.

Weitere Titel von Ovid

Produktbewertungen
Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten