Nachrichten aus der Politik (eBook)

Die Lageberichte Hermann Kunsts für den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland 1951-1977. Analyse und Edition
Artikelnummer: 978-3-647-50027-0
Einband: PDF
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 140.00
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Fast drei Jahrzehnte lang - 1949 bis 1977 - nahm Hermann Kunst als Bevollmächtigter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Bonn die Interessen seiner Kirche in den staatlichen und politischen Institutionen der Bundesrepublik wahr. Er verteidigte die gesetzlich verankerten Privilegien der Kirche, gestaltete die Beziehungen zur DDR und übte Einfluss auf verschiedene Gesetzgebungsprojekte der Bundesregierung aus. Das Wirken dieses Kirchendiplomaten vollzog sich überwiegend außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung und Kontrolle. Die hier von Dagmar Pöpping präsentierten Lageberichte für den Rat der EKD vermitteln erstmals detaillierte Aufschlüsse über die Sicht Hermann Kunsts auf das politische Zeitgeschehen. Es entsteht ein dichtes Bild der kleinen und großen politischen Ereignisse der Zeit, aber auch ein Eindruck von den Wahrnehmungsmustern des Berichterstatters, die vielfach repräsentativ für einen konservativen evangelischen Kirchenmann dieser Jahre sind. Darüber hinaus finden sich Hinweise auf die Netzwerke und politischen Visionen Kunsts sowie dessen so erfolgreich vertretenes Konzept von der Kirche als loyale Partnerin und moralische Stütze des Staates.

Dagmar Pöpping ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Forschungsstelle der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte an der LMU München.

Fast drei Jahrzehnte lang - 1949 bis 1977 - nahm Hermann Kunst als Bevollmächtigter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Bonn die Interessen seiner Kirche in den staatlichen und politischen Institutionen der Bundesrepublik wahr. Er verteidigte die gesetzlich verankerten Privilegien der Kirche, gestaltete die Beziehungen zur DDR und übte Einfluss auf verschiedene Gesetzgebungsprojekte der Bundesregierung aus. Das Wirken dieses Kirchendiplomaten vollzog sich überwiegend außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung und Kontrolle. Die hier von Dagmar Pöpping präsentierten Lageberichte für den Rat der EKD vermitteln erstmals detaillierte Aufschlüsse über die Sicht Hermann Kunsts auf das politische Zeitgeschehen. Es entsteht ein dichtes Bild der kleinen und großen politischen Ereignisse der Zeit, aber auch ein Eindruck von den Wahrnehmungsmustern des Berichterstatters, die vielfach repräsentativ für einen konservativen evangelischen Kirchenmann dieser Jahre sind. Darüber hinaus finden sich Hinweise auf die Netzwerke und politischen Visionen Kunsts sowie dessen so erfolgreich vertretenes Konzept von der Kirche als loyale Partnerin und moralische Stütze des Staates.

Dagmar Pöpping ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Forschungsstelle der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte an der LMU München.

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VerlagVandenhoeck & Ruprecht
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2023
Seitenangabe520 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungenmit einer Abbildungen
Auflage23001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheArbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte
AutorPöpping, Dagmar

Alle Bände der Reihe "Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte"

Über den Autor Dagmar Pöpping

Dagmar Pöpping ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Forschungsstelle der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte an der LMU München.

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