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Neue Ansätze in der Sozialen Arbeit
Artikelnummer: 978-3-531-91763-4
Einband: PDF
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Die Sozialarbeit ist einerseits von einer Verschärfung gesellschaftlicher Probl- lagen betroffen, von den politischen Veränderungen des "aktivierenden Sozi- staats" andererseits und nicht zuletzt von einer grundlegenden Neuordnung in der Finanzierung und Organisation der Erbringung sozialer Leistungen. Im - sammenhang mit diesen Veränderungen sind grundlegende Prinzipien der tra- tionellen Sozialarbeit in Frage gestellt worden, die sich mit den Stichworten Bürokratie, Hierarchie und Paternalismus fassen lassen und die für die Realität der Sozialarbeit bis in die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts selbstverständlich und prägend waren. Das bedeutet freilich nicht, dass sich die entsprechenden Handlungsformen und vor allem auch Mentalitäten nicht vielerorts noch immer finden, vor allem, wenn man hinter die Kulissen von Eigen- und Außendarstellungen blickt. T- sächlich macht Neues Angst und Angst verhindert Veränderung, weshalb es eine große Tradition in der Sozialarbeit wie in anderen Lebensbereichen auch gibt, in der Neues als "nicht praktikabel", zu "aufwändig", "mit unserer Klientel und unseren Fallzahlen nicht zu schaffen" abgewehrt wird. Mit diesen oder ähnlichen Floskeln bestärkt man sich gegenseitig, den Veränderungsdruck auszusitzen und im alten Trott weiterzumachen.
Die Sozialarbeit ist einerseits von einer Verschärfung gesellschaftlicher Probl- lagen betroffen, von den politischen Veränderungen des "aktivierenden Sozi- staats" andererseits und nicht zuletzt von einer grundlegenden Neuordnung in der Finanzierung und Organisation der Erbringung sozialer Leistungen. Im - sammenhang mit diesen Veränderungen sind grundlegende Prinzipien der tra- tionellen Sozialarbeit in Frage gestellt worden, die sich mit den Stichworten Bürokratie, Hierarchie und Paternalismus fassen lassen und die für die Realität der Sozialarbeit bis in die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts selbstverständlich und prägend waren. Das bedeutet freilich nicht, dass sich die entsprechenden Handlungsformen und vor allem auch Mentalitäten nicht vielerorts noch immer finden, vor allem, wenn man hinter die Kulissen von Eigen- und Außendarstellungen blickt. T- sächlich macht Neues Angst und Angst verhindert Veränderung, weshalb es eine große Tradition in der Sozialarbeit wie in anderen Lebensbereichen auch gibt, in der Neues als "nicht praktikabel", zu "aufwändig", "mit unserer Klientel und unseren Fallzahlen nicht zu schaffen" abgewehrt wird. Mit diesen oder ähnlichen Floskeln bestärkt man sich gegenseitig, den Veränderungsdruck auszusitzen und im alten Trott weiterzumachen.
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VerlagVS Verlag für Sozialwissenschaften
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2009
Seitenangabe282 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen282 S. 10 Abbildungen
Masse1'847 KB
PlattformPDF
ReiheHumanities, Social Science
AutorSanders, Karin (Hrsg.) / Bock, Michael (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Humanities, Social Science (German Language)"

Über den Autor Karin (Hrsg.) Sanders

Karin Sanders is Professor of Organisational Behaviour and Human Resource Management (HRM). Her research has been published in such scholarly outlets as the Journal of Vocational Behavior, Organizational Studies, Asia Pacific Journal of Management, International Journal of Human Resource Management, and Group and Organization Management: an international journal. She is associate editor of Evidence Based HRM. Julie A. Cogin, PhD, is associate professor at the School of Management within the Australian School of Business at the University of New South Wales. Her work has been published in journals such as Human Resource Management, International Journal of Human Resource Management, and Employee Relations. Hugh T. J. Bainbridge, PhD (University of Melbourne) is a Senior Lecturer in the School of Management, at the Australian School of Business, University of New South Wales. The results of his research have been published in the Academy of Management Review, Journal of Applied Psychology, Analyses of Social Issues and Public Policy and Asia Pacific Journal of Human Resources.

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