Kritische Metaphysik der Substanz

Kant im Widerspruch zu Leibniz
Artikelnummer: 978-3-11-022010-0
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Folgt in ca. 10 Arbeitstagen
CHF 233.00
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Gegenstand dieser Untersuchung ist der kantische Substanzbegriff. Er wird erstmals vor dem Hintergrund der Schulphilosophie von Gottfried Wilhelm Leibniz und Christian Wolff begriffen und kritisch beleuchtet. Die Ergebnisse werfen neues Licht auf das Verhältnis zwischen Kant und Leibniz, zugleich aber auch auf die kritische Philosophie insgesamt. Die Analyse weist die Abhängigkeit der kritischen von der sogenannten vorkritischen bzw. dogmatischen Philosophie nach, die so weit geht, dass schließlich sogar die Frage berechtigt erscheint, ob sich in der kantischen Substanzkonzeption ein kritisch revidierter Leibnizianismus findet. In dieser provokanten Frage drückt sich jedoch nicht die Absicht aus, die Position Kants vorschnell mit der von Leibniz zu identifizieren. Stattdessen kann der tatsächlich bestehende Widerspruch zwischen beiden Denkern nur dann zutreffend beschrieben werden, wenn das Gemeinsame erfasst wird. Mit diesem Buch wird eine seit langem beklagte Lücke geschlossen: Es handelt sich um die erste ausschließlich der Substanztheorie gewidmete Monografie, in der die Kritische Metaphysik der Substanz vor dem Hintergrund der Kontroversen des 18. Jahrhunderts und Kants philosophischer Entwicklung begriffen und systematisch ausgewertet wird.
Gegenstand dieser Untersuchung ist der kantische Substanzbegriff. Er wird erstmals vor dem Hintergrund der Schulphilosophie von Gottfried Wilhelm Leibniz und Christian Wolff begriffen und kritisch beleuchtet. Die Ergebnisse werfen neues Licht auf das Verhältnis zwischen Kant und Leibniz, zugleich aber auch auf die kritische Philosophie insgesamt. Die Analyse weist die Abhängigkeit der kritischen von der sogenannten vorkritischen bzw. dogmatischen Philosophie nach, die so weit geht, dass schließlich sogar die Frage berechtigt erscheint, ob sich in der kantischen Substanzkonzeption ein kritisch revidierter Leibnizianismus findet. In dieser provokanten Frage drückt sich jedoch nicht die Absicht aus, die Position Kants vorschnell mit der von Leibniz zu identifizieren. Stattdessen kann der tatsächlich bestehende Widerspruch zwischen beiden Denkern nur dann zutreffend beschrieben werden, wenn das Gemeinsame erfasst wird. Mit diesem Buch wird eine seit langem beklagte Lücke geschlossen: Es handelt sich um die erste ausschließlich der Substanztheorie gewidmete Monografie, in der die Kritische Metaphysik der Substanz vor dem Hintergrund der Kontroversen des 18. Jahrhunderts und Kants philosophischer Entwicklung begriffen und systematisch ausgewertet wird.
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VerlagDe Gruyter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2009
Seitenangabe256 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH23.6 cm x B16.0 cm x D2.0 cm 541 g
Auflage09001 A. 1. Auflage
ReiheISSN
AutorHahmann, Andree

Alle Bände der Reihe "ISSN"

Über den Autor Andree Hahmann

Andree Hahmann, geb. 1977, Professor für Philosophie an der Tsinghua Universität Peking. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Geschichte der antiken und neuzeitlichen Philosophie.Jan Maximilian Robitzsch, geb. 1984, Assistent Professor für Philosophie an der University of Florida in Gainesville, USA. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der antiken Philosophie und der politischen Philosophie.

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