Kapitalistischer Realismus ohne Alternative?

Symptome unserer kulturellen Malaise
Artikelnummer: 978-3-89965-421-9
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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CHF 18.50
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Es ist einfacher geworden, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus. Gerade kulturelle Fiktionen, die ein Wissen davon, dass Dinge anders sein könnten, lange in sich trugen, scheinen dieses verloren zu haben. In diesem äußerst anregenden Essay umkreist Mark Fisher die Wirkmächtigkeit, die dem Kapitalismus trotz seiner offensichtlichen Schwächen innewohnt. Die Überlegungen zur aktuellen kulturellen Malaise erweitert er zu einer Kritik am postfordistischen Arbeitsregime. Seine Untersuchungsfelder findet der Autor vor allem in zeitgenössischer Populärkultur wie Filmen (Children of Men, Heat, Der Pate), Musik (Gangsta Rap) und Literatur (Ursula Le Guin, James Ellroy, David Peace). Darüber hinaus nimmt er - aus seiner Lehrtätigkeit in einer Weiterbildungseinrichtung zwischen Sekundarstufe und Universität schöpfend - Formen heutiger Adoleszenzkultur in den Blick, in der er Angst, Zynismus und depressive Hedonie regieren sieht.

Es ist einfacher geworden, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus. Gerade kulturelle Fiktionen, die ein Wissen davon, dass Dinge anders sein könnten, lange in sich trugen, scheinen dieses verloren zu haben. In diesem äußerst anregenden Essay umkreist Mark Fisher die Wirkmächtigkeit, die dem Kapitalismus trotz seiner offensichtlichen Schwächen innewohnt. Die Überlegungen zur aktuellen kulturellen Malaise erweitert er zu einer Kritik am postfordistischen Arbeitsregime. Seine Untersuchungsfelder findet der Autor vor allem in zeitgenössischer Populärkultur wie Filmen (Children of Men, Heat, Der Pate), Musik (Gangsta Rap) und Literatur (Ursula Le Guin, James Ellroy, David Peace). Darüber hinaus nimmt er - aus seiner Lehrtätigkeit in einer Weiterbildungseinrichtung zwischen Sekundarstufe und Universität schöpfend - Formen heutiger Adoleszenzkultur in den Blick, in der er Angst, Zynismus und depressive Hedonie regieren sieht.

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VerlagVsa Verlag
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2013
Seitenangabe120 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH19.0 cm x B12.1 cm x D1.2 cm 137 g
AutorFisher, Mark / Springer, Johannes (Übers.) / Werthschulte, Christian (Übers.) / Scheiffele, Peter (Übers.)

Über den Autor Mark Fisher

Mark Fisher é um escritor crítico, teórico cultural, filósofo e professor no Departamento de Cultura Visual em Goldsmiths, Universidade de Londres, que passou a ser reconhecido por meio de seu blog k-punk no começo dos anos 2000 por seus textos sobre política radical, música e cultura popular. Fisher publicou diversos livros, incluindo o sucesso inesperado "Realismo Capitalista" (2009), e contribuiu para publicações como The Wire, Fact, New Statesman e Sight & Sound. Ele foi também co-fundador da editora Zero Books, e depois da editora Repeater Books. O mundo perdeu um pensador radical quando Fisher nos deixou em janeiro de 2017.

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