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Hesse, Hermann: In der alten Sonne

Erzählung
Selten sind die bis ins hohe Alter hinein vitalsten Lebensantriebe des Menschen auf so eindringliche Weise dargestellt worden wie in dieser frühen, 1904 entstandenen Erzählung Hesses. Am Beispiel der vier Landstreicher und »Sonnenbrüder« - den Insassen des zu einem Armenasyl umfunktionierten ehemaligen Gasthauses »Zur alten Sonne« - schildert er das tragikomische Zusammenleben dieser von der Gesellschaft ausrangierten Existenzen, deren Eigenarten und Schwächen uns merkwürdig vertraut sind, die mit zunehmendem Alter immer deutlicher hervortreten. Mit liebevoller Ironie und einem Sensorium, das Ergebnisse moderner Verhaltensforschung und »Gruppendynamik« veranschaulicht, beschreibt Hesse den letzten Lebensabschnitt des arbeitsscheuen Kleinfabrikanten Hürlin, des alkoholsüchtigen Lukas Heller, des glücklichen Schwachsinnigen Holdria und des Landstreichers Stefan Finkenbein, eines Bruders von Heeses »Knulp«. Mundartliche Sprachbilder sowie der Ortsname Gerbersau verweisen auf Hesses Schwarzwälder Geburtsstädtchen an der Nagold, an deren Ufer einst mehrere Gerbereibetriebe ihr Auskommen fanden.

Details

Verlag Suhrkamp
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 1988
Seitenangabe 101 S.
Meldenummer V111
Meldetext Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen
Untertitel Erzählung
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H17.6 cm x B10.8 cm x D0.9 cm 94 g
Coverlag POD-Titel, lieferbar in 2-3 Wochen (Imprint/Brand)
Artikelart M-Text
Auflage 4. A.
Reihe suhrkamp taschenbuch
Autor Hesse, Hermann
Artikelnummer: 978-3-518-37878-6
Verfügbarkeit: Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen
Fr. 12.90
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Selten sind die bis ins hohe Alter hinein vitalsten Lebensantriebe des Menschen auf so eindringliche Weise dargestellt worden wie in dieser frühen, 1904 entstandenen Erzählung Hesses. Am Beispiel der vier Landstreicher und »Sonnenbrüder« - den Insassen des zu einem Armenasyl umfunktionierten ehemaligen Gasthauses »Zur alten Sonne« - schildert er das tragikomische Zusammenleben dieser von der Gesellschaft ausrangierten Existenzen, deren Eigenarten und Schwächen uns merkwürdig vertraut sind, die mit zunehmendem Alter immer deutlicher hervortreten. Mit liebevoller Ironie und einem Sensorium, das Ergebnisse moderner Verhaltensforschung und »Gruppendynamik« veranschaulicht, beschreibt Hesse den letzten Lebensabschnitt des arbeitsscheuen Kleinfabrikanten Hürlin, des alkoholsüchtigen Lukas Heller, des glücklichen Schwachsinnigen Holdria und des Landstreichers Stefan Finkenbein, eines Bruders von Heeses »Knulp«. Mundartliche Sprachbilder sowie der Ortsname Gerbersau verweisen auf Hesses Schwarzwälder Geburtsstädtchen an der Nagold, an deren Ufer einst mehrere Gerbereibetriebe ihr Auskommen fanden.
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Über den Autor Hesse, Hermann

Hermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano. Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin. Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.

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