Farbkultur in Appenzell Innerrhoden

Die Farbigkeit von Appenzeller Häusern in der Streusiedlung und im Dorf
Artikelnummer: 978-3-03942-322-4
Einband: Fester Einband
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CHF 49.00
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Die Farbigkeit der Häuser im Appenzellerland ist als charakteristisches Identifikationsmerkmal von hohem kulturellem Wert. In der malerischen Landschaft mit der typischen Streusiedlung, in der das Bauernhaus direkt im Wiesland steht, erfolgt über die Fassadenbemalung eine direkte, farbliche Verbindung zur Natur. Das Zusammenspiel von Natur und Architektur war dank einem beschränkten Angebot von Anstrichstoffen und Pigmenten lange Zeit selbstverständlich. Mit dem Aufkommen von streichfertigen Produkten in scheinbar unendlicher Farbpalette ist dieses Gleichgewicht jedoch nicht mehr immer gegeben. Im Dorf werden die vertäfelten Fassaden seit dem 19. Jh. in hellen Umbratönen gestrichen und mit bunten Zierlinien und Ornamenten versehen. Auch da entwickelt die Freude an der figürlichen und ornamentalen Gestaltung seit einigen Jahrzehnten eine lautstarke Eigendynamik.

Dieses sorgfältig recherchierte Buch bietet praxisorientierte Vorschläge für eine reiche und im regionalen Kolorit verankerte Weiterentwicklung der traditionellen Farbigkeit der Appenzeller Häuser in der Streusiedlung und im Dorf. Es sensibilisiert für das traditionellerweise feine Zusammenspiel verschiedener Farben, das in gekonnter Weise kontrastreich ist, ohne dominant zu sein.

Farbkultur in Appenzell Innerrhoden ist ebenso eine Dokumentation fragiler und malerischer Oberflächen wie ein Plädoyer für meisterhaftes Handwerk.

Die Farbigkeit der Häuser im Appenzellerland ist als charakteristisches Identifikationsmerkmal von hohem kulturellem Wert. In der malerischen Landschaft mit der typischen Streusiedlung, in der das Bauernhaus direkt im Wiesland steht, erfolgt über die Fassadenbemalung eine direkte, farbliche Verbindung zur Natur. Das Zusammenspiel von Natur und Architektur war dank einem beschränkten Angebot von Anstrichstoffen und Pigmenten lange Zeit selbstverständlich. Mit dem Aufkommen von streichfertigen Produkten in scheinbar unendlicher Farbpalette ist dieses Gleichgewicht jedoch nicht mehr immer gegeben. Im Dorf werden die vertäfelten Fassaden seit dem 19. Jh. in hellen Umbratönen gestrichen und mit bunten Zierlinien und Ornamenten versehen. Auch da entwickelt die Freude an der figürlichen und ornamentalen Gestaltung seit einigen Jahrzehnten eine lautstarke Eigendynamik.

Dieses sorgfältig recherchierte Buch bietet praxisorientierte Vorschläge für eine reiche und im regionalen Kolorit verankerte Weiterentwicklung der traditionellen Farbigkeit der Appenzeller Häuser in der Streusiedlung und im Dorf. Es sensibilisiert für das traditionellerweise feine Zusammenspiel verschiedener Farben, das in gekonnter Weise kontrastreich ist, ohne dominant zu sein.

Farbkultur in Appenzell Innerrhoden ist ebenso eine Dokumentation fragiler und malerischer Oberflächen wie ein Plädoyer für meisterhaftes Handwerk.

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VerlagScheidegger
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe144 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenGB; 150 farbige Abbildungen
MasseH27.0 cm x B20.0 cm x D1.3 cm 742 g
Auflage1. A.
AutorSutter Sogo, Fabienne / Haus der Farbe (Hrsg.)
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