Die Freiheit der Puppen

Artikelnummer: 978-3-95890-193-3
Einband: Fester Einband
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CHF 28.50

Rosa wird auf Kuba als Enkelkind deutscher Immigranten geboren. Mit Beginn der Kuba-Krise kehren die Eltern nach Deutschland zurück, passen sich an die herrschenden Verhältnisse an und werden schon bald von der Stasi angeheuert. Die kleine Tochter beobachtet viel und macht sich ihre eigenen Gedanken. Um der bitteren Realität zu entgehen, erschafft sie sich eine eigene Fantasiewelt und führt endlose Gespräche mit zwei imaginären Figuren, Frau Tam und Herrn Tim, die sie wie lebendige Personen behandelt. Irgendwann hat ihre Mutter ihr ewiges Geplapper satt und zwingt Rosa symbolisch dazu, sich von ihren Fantasiegestalten zu trennen. Nach der Wende studiert Rosa in Berlin und wird Juristin. Doch sie ist unzufrieden mit ihrem rationalen Leben. Ihr Nachbar Dan, ein Schauspieler, gewährt ihr einen Einblick in die mitreißende Welt des Theaters. Rosa ist fasziniert. Sie gibt ihren Job als Anwältin auf und lässt sich zur Puppenspielerin ausbilden. Bald kreiert sie ihre eigene Show, in der sie mittels zweier Handpuppen - den Figuren ihrer Kindheit, die sie selbst gestaltet hat - das politische und gesellschaftliche Leben aufs Korn nimmt. Ihre bissigen Dialoge kommen beim Publikum gut an, gefallen jedoch nicht allen. Man stört sich daran, dass Rosa unter dem Deckmantel der Satire Wahrheiten ans Licht bringt, die lieber verborgen bleiben sollten. Dass sie sich dabei mächtige Feinde macht, übersieht sie. Sie merkt auch kaum, wie die frühere Fantasiewelt sie einholt, wie sie von den Puppen-Spiegelbildern ihres Selbst zunehmend manipuliert wird. Hilfe kann sie nur von ihrem Partner Alexis erwarten. Er durchschaut sie, akzeptiert ihre Eigenarten, vermag aber nicht, sie von ihren Dämonen zu erlösen. Und wer ist Lea, eine geheimnisvolle junge Frau, die ein dunkles Geheimnis verbirgt und Rosa zunehmend in ihren Bann zieht?

Rosa wird auf Kuba als Enkelkind deutscher Immigranten geboren. Mit Beginn der Kuba-Krise kehren die Eltern nach Deutschland zurück, passen sich an die herrschenden Verhältnisse an und werden schon bald von der Stasi angeheuert. Die kleine Tochter beobachtet viel und macht sich ihre eigenen Gedanken. Um der bitteren Realität zu entgehen, erschafft sie sich eine eigene Fantasiewelt und führt endlose Gespräche mit zwei imaginären Figuren, Frau Tam und Herrn Tim, die sie wie lebendige Personen behandelt. Irgendwann hat ihre Mutter ihr ewiges Geplapper satt und zwingt Rosa symbolisch dazu, sich von ihren Fantasiegestalten zu trennen. Nach der Wende studiert Rosa in Berlin und wird Juristin. Doch sie ist unzufrieden mit ihrem rationalen Leben. Ihr Nachbar Dan, ein Schauspieler, gewährt ihr einen Einblick in die mitreißende Welt des Theaters. Rosa ist fasziniert. Sie gibt ihren Job als Anwältin auf und lässt sich zur Puppenspielerin ausbilden. Bald kreiert sie ihre eigene Show, in der sie mittels zweier Handpuppen - den Figuren ihrer Kindheit, die sie selbst gestaltet hat - das politische und gesellschaftliche Leben aufs Korn nimmt. Ihre bissigen Dialoge kommen beim Publikum gut an, gefallen jedoch nicht allen. Man stört sich daran, dass Rosa unter dem Deckmantel der Satire Wahrheiten ans Licht bringt, die lieber verborgen bleiben sollten. Dass sie sich dabei mächtige Feinde macht, übersieht sie. Sie merkt auch kaum, wie die frühere Fantasiewelt sie einholt, wie sie von den Puppen-Spiegelbildern ihres Selbst zunehmend manipuliert wird. Hilfe kann sie nur von ihrem Partner Alexis erwarten. Er durchschaut sie, akzeptiert ihre Eigenarten, vermag aber nicht, sie von ihren Dämonen zu erlösen. Und wer ist Lea, eine geheimnisvolle junge Frau, die ein dunkles Geheimnis verbirgt und Rosa zunehmend in ihren Bann zieht?

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VerlagEuropa-Verlag
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2025
Seitenangabe224 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungengebunden mit Schutzumschlag
MasseH21.5 cm x B13.5 cm x D2.0 cm 396 g
Autorde Cesco, Federica

Über den Autor Federica de Cesco

Federica De Cesco wurde 1938 in Pordenone, Norditalien, geboren. Ihr Vater war Italiener, ihre Mutter Deutsche. Den Großteil ihrer Jugend verbrachte sie in Italien und Belgien. Die mehrsprachig aufwachsende Schweizer Schriftstellerin studierte Linguistik und Psychologie an der Universität Lüttich. Federica de Cesco unternahm größere Reisen in Europa und nach Übersee und lebte sogar eine Zeit lang bei den Tuareg in der Sahara. Heute stehen Japan und Tibet im Zentrum ihres Schaffens. Gleich ihr erstes Buch, "Der rote Seidenschal", das sie mit 15 Jahren schrieb, wurde ein großer Erfolg. Es greift das zentrale Thema vieler De Cesco-Bücher auf: starke Mädchen. Seit diesem ersten Titel hat die weltweit bekannte Schriftstellerin über 70 Bücher (auch für erwachsene Leser) veröffentlicht und zählt zu den beliebtesten und erfolgreichsten deutschsprachigen Jugendbuch-Autorinnen. Ihre Bücher wurden in ein Dutzend Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet. Seit 1971 lebt sie mit Kazuyuki Kitamura, ihrem japanischen Ehemann, in der Schweiz.

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