Freuen Sie sich auf einen hochaktuellen und spannenden Abend bei Krebser: Walter Thurnherr, ehemaliger Bundeskanzler und profunder Kenner der Schweizer Politik, stellt sein Buch «Wie der Bundesrat die Schweiz regiert» vor. Ein Abend für alle, die wissen wollen, weshalb das politische System der Schweiz so einzigartig ist – und warum es trotz (oder gerade wegen) seiner Eigenheiten funktioniert. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Buchpräsentation mit Walter Thurnherr
«Wie der Bundesrat die Schweiz regiert»
Dienstag, 17. März 2026
19.30 Uhr bei Krebser in Thun
Türöffnung 19.00 Uhr Eintritt CHF 15.–, mit Krebser Kundenkarte CHF 10.–
Vorverkauf in allen Filialen, Platzzahl beschränkt.
Am Anlass wird fotografi ert und gefi lmt. Mit der Anmeldung geben Sie Ihre Zustimmung zur Veröffentlichung der Bilder.
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Sachbuch:
Walter Thurnherr
«Wie der Bundesrat die Schweiz regiert und weshalb es trotzdem funktioniert»
Es gibt kein Land in Europa, das so regiert wird wie die Schweiz. Ein Kabinett, das «Bundesrat» heisst und nur aus sieben Mitgliedern besteht, alle einander rechtlich gleichgestellt. Ein Bundespräsident oder eine Bundespräsidentin, deren Zuständigkeit im Wesentlichen auf das Leiten der Bundesratssitzungen und das Repräsentieren begrenzt ist. Die Mitglieder der Landesregierung werden für vier Jahre gewählt. Niemand kann sie in dieser Zeit absetzen. Gelegentlich wird mehr Führung vom Bundesrat gefordert, aber wehe, er führt tatsächlich. «Federführung ist das Maximum an Führung, die man unserer Regierung zugesteht», meinte Bundeskanzler Walter Thurnherr, als er noch im Amt war. Nun zeichnet er nach, wie diese Regierung funktioniert und weshalb die Schweiz politisch damit gar nicht schlecht gefahren ist.
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Walter Thurnherr, geboren 1963 in Wohlen, Freiamt, studierte theoretische Physik an der ETH Zürich. Er trat 1989 in den diplomatischen Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ein und wurde in Bern, Moskau und New York eingesetzt. 1997 wurde er zum persönlichen Mitarbeiter von Bundesrat Flavio Cotti ernannt und 2002 vom Bundesrat zum Generalsekretär des EDA gewählt. Bis 2015 besetzte er schließlich die Funktion des Generalsekretärs des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements und jene des Generalsekretärs des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, bevor er im Dezember 2015 von der Vereinigten Bundesversammlung zum Bundeskanzler gewählt wurde. Dieses Amt als Stabschef der Regierung nahm er bis Ende 2023 wahr. Nach seinem Rücktritt nahm er eine Lehrtätigkeit an der ETH Zürich auf, wo er seither unterrichtet.












































