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Ackermann, Tina: Frauen auf der Flucht

Wer sie sind und was sie erlebt haben
Zehntausende geflüchteter Frauen sind Richtung Europa unterwegs. Sie existieren im Nirgendwo zwischen Herkunftsland, Durchgangsland, vielleicht bereits im Ankunftsland. Sie sind im wahrsten Sinn des Wortes flüchtend, flüchtig. Bekannt sind sie als Zahlen, als bedrohliche Masse, benannt werden sie nach ihren Fluchtländern. Dieses Buch hält die persönlichen Geschichten von Frauen auf der Flucht fest, gibt diesen Frauen ein Gesicht, lässt sie wieder zu Individuen werden. Die Erlebnisse flüchtender Frauen unterscheiden sich von denjenigen von Männern. Flucht ist für Frauen und Mütter oftmals noch gefährlicher, beschwerlicher und belastender. Frauen auf der Flucht sind besonders verletzlich und mit vielfältigen Risiken konfrontiert, insbesondere wenn Frauen allein flüchten müssen. Viele Frauen sind zum Beispiel geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt, im Herkunftsland, auf der Flucht und in Flüchtlingslagern. Frauen auf der Flucht sind junge Mütter, junge Witwen, hoffnungsvolle Teenager, entwurzelte Großmütter, Studentinnen, gebildete Frauen, transsexuelle Frauen, Frauen, die ein schönes Leben hatten, Analphabetinnen, Sexsklavinnen, Frauen, die in Flüchtlingslagern Kinder bekommen, Frauen, die von ihren Familien zur Flucht gezwungen wurden, Frauen, die nach traumatisierenden Erfahrungen wieder ins Leben zurückkehren. Traurige Frauen, verschlossene Frauen, aber auch Frauen mit Humor, Würde und Selbstbewusstsein. Ihnen gemeinsam ist die Angst, die Unsicherheit, aber auch die Hoffnung auf ein Leben in Sicherheit und Freiheit, von dem sie oft nur vage Vorstellungen haben.

Details

Verlag Rotpunktverlag
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2022
Seitenangabe 248 S.
Meldenummer L024
Meldetext Versand innert 1-2 Arbeitstagen
Untertitel Wer sie sind und was sie erlebt haben
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H13.5 cm x B20.4 cm x D1.6 cm 308 g
Artikelart Lager
Auflage 1. Auflage 2022
Autor Ackermann, Tina
Artikelnummer: 978-3-85869-961-9
Verfügbarkeit: Versand innert 1-2 Arbeitstagen
Fr. 29.00
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Zehntausende geflüchteter Frauen sind Richtung Europa unterwegs. Sie existieren im Nirgendwo zwischen Herkunftsland, Durchgangsland, vielleicht bereits im Ankunftsland. Sie sind im wahrsten Sinn des Wortes flüchtend, flüchtig. Bekannt sind sie als Zahlen, als bedrohliche Masse, benannt werden sie nach ihren Fluchtländern. Dieses Buch hält die persönlichen Geschichten von Frauen auf der Flucht fest, gibt diesen Frauen ein Gesicht, lässt sie wieder zu Individuen werden. Die Erlebnisse flüchtender Frauen unterscheiden sich von denjenigen von Männern. Flucht ist für Frauen und Mütter oftmals noch gefährlicher, beschwerlicher und belastender. Frauen auf der Flucht sind besonders verletzlich und mit vielfältigen Risiken konfrontiert, insbesondere wenn Frauen allein flüchten müssen. Viele Frauen sind zum Beispiel geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt, im Herkunftsland, auf der Flucht und in Flüchtlingslagern. Frauen auf der Flucht sind junge Mütter, junge Witwen, hoffnungsvolle Teenager, entwurzelte Großmütter, Studentinnen, gebildete Frauen, transsexuelle Frauen, Frauen, die ein schönes Leben hatten, Analphabetinnen, Sexsklavinnen, Frauen, die in Flüchtlingslagern Kinder bekommen, Frauen, die von ihren Familien zur Flucht gezwungen wurden, Frauen, die nach traumatisierenden Erfahrungen wieder ins Leben zurückkehren. Traurige Frauen, verschlossene Frauen, aber auch Frauen mit Humor, Würde und Selbstbewusstsein. Ihnen gemeinsam ist die Angst, die Unsicherheit, aber auch die Hoffnung auf ein Leben in Sicherheit und Freiheit, von dem sie oft nur vage Vorstellungen haben.
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Über den Autor Ackermann, Tina

Tina Ackermann, geboren 1960 in Zürich, ist Texterin und arbeitete frei für verschiedene Werbeagenturen und Unternehmen, u. a. Globus, Nestlé, Roche, Coca-Cola, Swatch, Kinderspital Zürich. Für das Magazin Nikon News verfasste sie Porträts von rund hundert Fotografinnen und Fotografen, darunter Flugfotopionier Georg Gerster, Dalai-Lama-Fotograf Manuel Bauer. Nach einer Ausbildung zur Drehbuchautorin schrieb sie ein Drehbuch für die SRF-Serie »Der Bestatter«. Durch ihre Arbeit als Campaignerin für eine Hilfsorganisation ist sie in Kontakt mit flüchtenden Frauen gekommen. Danach hat sie geflüchtete Frauen in Griechenland, Schweden, in Libanon und der Schweiz aufgesucht. Sie ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in Zürich.

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