Zwischen Pogrom und Nachbarschaft (eBook)

Beziehungen und gegenseitige Wahrnehmung von Juden und Christen in den SchUM-Städten während des Mittelalters
Artikelnummer: 978-3-429-05207-2
Einband: PDF
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SchUM - so lautete schon im Mittelalter die jüdische Bezeichnung für die Bischofsstädte Speyer, Worms und Mainz, gebildet aus den hebräischen Anfangsbuchstaben der drei Stadtnamen. Ihre jüdischen Gemeinden waren Zentren der Gelehrsamkeit, Rechtsprechung und Architektur, die in weite Teile Europas nördlich der Alpen ausstrahlten. 2021 wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, was die Zerstörungen der Jahrhunderte überdauert hat: Ritualbauten, Wohnhäuser und Friedhöfe.
Doch wie lebten die Menschen, die diese Bauwerke einst nutzten? Im mittelalterlichen Gassengewirr der SchUM-Städte wohnten, arbeiteten und beteten Juden und Christen Tür an Tür. Täglich kamen die Nachbarn miteinander in Kontakt, täglich prallten unterschiedliche Bräuche und Vorschriften aufeinander. Wie wurden Konflikte gelöst? Wie haben sich Juden und Christen gegenseitig gesehen?
Fachkundige Untersuchungen alter Schriften - Rechtsentscheide, Unterweisungen, Religionsdispute, Schauspiele - und Kunstwerke zeichnen das überraschend vielfarbige Bild einer untergegangenen Welt.
Mit Beiträgen von Christoph Cluse, Stefanie Fuchs, Joachim Glatz, Ulrich Hausmann, Andreas Lehnardt, Vladislav Zeev Slepoy und Klaus Wolf

SchUM - so lautete schon im Mittelalter die jüdische Bezeichnung für die Bischofsstädte Speyer, Worms und Mainz, gebildet aus den hebräischen Anfangsbuchstaben der drei Stadtnamen. Ihre jüdischen Gemeinden waren Zentren der Gelehrsamkeit, Rechtsprechung und Architektur, die in weite Teile Europas nördlich der Alpen ausstrahlten. 2021 wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, was die Zerstörungen der Jahrhunderte überdauert hat: Ritualbauten, Wohnhäuser und Friedhöfe.
Doch wie lebten die Menschen, die diese Bauwerke einst nutzten? Im mittelalterlichen Gassengewirr der SchUM-Städte wohnten, arbeiteten und beteten Juden und Christen Tür an Tür. Täglich kamen die Nachbarn miteinander in Kontakt, täglich prallten unterschiedliche Bräuche und Vorschriften aufeinander. Wie wurden Konflikte gelöst? Wie haben sich Juden und Christen gegenseitig gesehen?
Fachkundige Untersuchungen alter Schriften - Rechtsentscheide, Unterweisungen, Religionsdispute, Schauspiele - und Kunstwerke zeichnen das überraschend vielfarbige Bild einer untergegangenen Welt.
Mit Beiträgen von Christoph Cluse, Stefanie Fuchs, Joachim Glatz, Ulrich Hausmann, Andreas Lehnardt, Vladislav Zeev Slepoy und Klaus Wolf

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VerlagEchter Verlag
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2022
Seitenangabe204 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen44 Farbabbildungen und 23 sw-Abbildungen
Masse26'590 KB
Auflage22001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheNeues Jahrbuch für das Bistum Mainz
AutorEchter, Verlag / Glatz, Joachim (Hrsg.) / Lehnardt, Andreas (Hrsg.) / Rothenbusch, Ralf (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Neues Jahrbuch für das Bistum Mainz"

Über den Autor Verlag Echter

Clarissa Vilain, Dipl.-Theologin, lehrt an der Katholischen Hochschule Mainz im Fachbereich Praktische Theologie.

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