Zwischen Gilde und Gewerbefreiheit. Bd. 1 (eBook)

Rechtsgeschichte des selbständigen Handwerks im Westfalen des 19. Jahrhunderts (1810-1869)
Artikelnummer: 978-3-515-11159-1
Einband: PDF
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Die Wirtschafsgeschichte sieht die entscheidenden Anreize für das Handeln der Wirtschaftssubjekte längst in der Gestaltung der Verfügungsrechte. Daraus ergibt sich für die Rechtsgeschichtsforschung nicht zuletzt die Frage nach der Physiognomie und dem grundstürzenden Wandel eben dieser Verfügungsrechte durch die Agrar- und Gewerbereformen des 19. Jahrhunderts. In diesem Sinne leisten die beiden Bände einen wesentlichen Beitrag zu der Gesamtschau der rechtlichen Bedingungen und Verhältnisse, unter denen das deutsche Handwerk in der langen Phase des Übergangs von der traditionellen Zunftverfassung zu den Organisations- und Wirtschaftsformen der Gegenwart lebte und arbeitete.

Gerhard Deter unternimmt es, mit den von der Geschichtswissenschaft in den letzten Jahrzehnten erarbeiteten Fragestellungen und Methoden die enge Wechselbeziehung zwischen den sozio-ökonomischen Bedingungen der handwerklichen Tätigkeit und den Spezifika einer Rechtsordnung, der das Kleingewerbe unterworfen war, aufzuklären. Im Fokus des Bandes steht das Problem, inwieweit das Handwerksrecht den ökonomischen und sozia­len Wandel zu beeinflussen oder gar zu bestimmen vermochte.

Die Wirtschafsgeschichte sieht die entscheidenden Anreize für das Handeln der Wirtschaftssubjekte längst in der Gestaltung der Verfügungsrechte. Daraus ergibt sich für die Rechtsgeschichtsforschung nicht zuletzt die Frage nach der Physiognomie und dem grundstürzenden Wandel eben dieser Verfügungsrechte durch die Agrar- und Gewerbereformen des 19. Jahrhunderts. In diesem Sinne leisten die beiden Bände einen wesentlichen Beitrag zu der Gesamtschau der rechtlichen Bedingungen und Verhältnisse, unter denen das deutsche Handwerk in der langen Phase des Übergangs von der traditionellen Zunftverfassung zu den Organisations- und Wirtschaftsformen der Gegenwart lebte und arbeitete.

Gerhard Deter unternimmt es, mit den von der Geschichtswissenschaft in den letzten Jahrzehnten erarbeiteten Fragestellungen und Methoden die enge Wechselbeziehung zwischen den sozio-ökonomischen Bedingungen der handwerklichen Tätigkeit und den Spezifika einer Rechtsordnung, der das Kleingewerbe unterworfen war, aufzuklären. Im Fokus des Bandes steht das Problem, inwieweit das Handwerksrecht den ökonomischen und sozia­len Wandel zu beeinflussen oder gar zu bestimmen vermochte.

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VerlagFranz Steiner Verlag GmbH
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2015
Seitenangabe393 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse2'144 KB
Auflage15001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheVierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte - Beihefte
AutorDeter, Gerhard

Alle Bände der Reihe "Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte - Beihefte"

Über den Autor Gerhard Deter

PD Dr. jur. Dr. phil. Gerhard Deter, Ministerialrat, Leiter des Fachbereichs Arbeit und Soziales im Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages, Lehrtätigkeit an der Juristischen Fakultät der Humboldt- Universität. Forschungsschwerpunkte: Rechtsgeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Landesgeschichte, Arbeits- und Sozialrecht.

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