Zwischen Eros und Begehren

Zur kulturanthropologischen Dimension der Sehnsucht
Artikelnummer: 978-3-11-226643-4
Einband: Fester Einband
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CHF 168.00
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Diese Studie entwickelt eine Konzeption der Sehnsucht, die sie nicht als Gefühl oder emotionspsychologischen Komplex versteht, sondern als kulturelle, symbolische und ethische Struktur menschlichen Begehrens. Aus dem historisch-philosophischen Kontext heraus erscheint Sehnsucht als anthropologische Struktur der Unvollständigkeit, die das Subjekt in eine besondere Beziehung zu Zukunft, Idealität und dem Anderen stellt. Im Dialog mit Lacans strukturaler Theorie des Begehrens und Lévinas' Ethik der Verantwortung zeigt die Untersuchung, dass Sehnsucht weder klassisch psychologisch noch romantisch emotional zu fassen ist. Vielmehr wird sie als kulturell geformter Bedeutungsraum beschrieben, der sich kulturpsychologisch am sinnvollsten erschließen lässt und eine Alternative zu gegenwärtigen, vorwiegend emotionspsychologischen Zugängen bietet.

Die Arbeit positioniert sich im Spannungsfeld von Kulturwissenschaft, Anthropologie, Psychoanalyse und Ethik und eröffnet eine anschlussfähige theoretische Perspektive auf ein zentrales Phänomen menschlicher Existenz. Sie zeigt, wie Sehnsucht, Eros und Begehren als verschränkte Dimensionen eines gemeinsamen Bedeutungsraums zu verstehen sind, und bietet damit einen systematischen Zugang zu einem Thema, das in Philosophie, Psychologie und Kulturtheorie präsent, aber bislang kaum umfassend untersucht worden ist.


Diese Studie entwickelt eine Konzeption der Sehnsucht, die sie nicht als Gefühl oder emotionspsychologischen Komplex versteht, sondern als kulturelle, symbolische und ethische Struktur menschlichen Begehrens. Aus dem historisch-philosophischen Kontext heraus erscheint Sehnsucht als anthropologische Struktur der Unvollständigkeit, die das Subjekt in eine besondere Beziehung zu Zukunft, Idealität und dem Anderen stellt. Im Dialog mit Lacans strukturaler Theorie des Begehrens und Lévinas' Ethik der Verantwortung zeigt die Untersuchung, dass Sehnsucht weder klassisch psychologisch noch romantisch emotional zu fassen ist. Vielmehr wird sie als kulturell geformter Bedeutungsraum beschrieben, der sich kulturpsychologisch am sinnvollsten erschließen lässt und eine Alternative zu gegenwärtigen, vorwiegend emotionspsychologischen Zugängen bietet.

Die Arbeit positioniert sich im Spannungsfeld von Kulturwissenschaft, Anthropologie, Psychoanalyse und Ethik und eröffnet eine anschlussfähige theoretische Perspektive auf ein zentrales Phänomen menschlicher Existenz. Sie zeigt, wie Sehnsucht, Eros und Begehren als verschränkte Dimensionen eines gemeinsamen Bedeutungsraums zu verstehen sind, und bietet damit einen systematischen Zugang zu einem Thema, das in Philosophie, Psychologie und Kulturtheorie präsent, aber bislang kaum umfassend untersucht worden ist.


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VerlagDe Gruyter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe457 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH24.0 cm x B16.0 cm 806 g
CoverlagDe Gruyter (Imprint/Brand)
Auflage1. A.
ReihePhilosophische Anthropologie
AutorPeinzger, Peter

Alle Bände der Reihe "Philosophische Anthropologie"

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