Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft

Jg. 12, Heft 2/2026
Artikelnummer: 978-3-8376-7865-9
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Dezember 2026
CHF 46.90
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Die »Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft« ist ein Forum, das auf der Grundlage der Kulturwissenschaft eine Kollektivwissenschaft entwickeln möchte. Diese angestrebte neue Disziplin lenkt den Blick auf das Kollektiv als Kulturträger und dient damit zum einen der praktischen Kulturforschung und gewährt zum anderen neuartige Einblicke in das Wesen des Sozialen. Der weit gefasste Begriff des Kollektivs tritt an die Stelle der traditionellen Gruppen- und Gesellschaftskonzepte und macht bisher verborgene Schichten menschlicher Gemeinschaftlichkeit zugänglich. Heft 12/2 nimmt die Diskussion um Kollektivbegriffe auf, die zum einen in der Kultur- und Sozialanthropologie seit zwei Jahrzehnten unter dem Titel »neo- oder poststrukturale Anthropologie«, zum anderen in den Science and Technology Studies geführt wird. Dabei geht es um die Frage nach anderen, weniger eurozentrischen Ontologien, die die Dichotomie von Natur und Kultur überwinden und es ermöglichen, nicht- oder mehr-als-menschliche Entitäten als Mitglieder von Kollektiven zu denken. Die Beiträger*innen thematisieren die Kollektivbegriffe von Philippe Descola, Eduardo Viveiros de Castro und Bruno Latour und suchen Kollektivität in Gärten, Wasser, Architektur, bei den Sami, in Amazonien oder den Geflüchtetentrecks der Amerikas.
Die »Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft« ist ein Forum, das auf der Grundlage der Kulturwissenschaft eine Kollektivwissenschaft entwickeln möchte. Diese angestrebte neue Disziplin lenkt den Blick auf das Kollektiv als Kulturträger und dient damit zum einen der praktischen Kulturforschung und gewährt zum anderen neuartige Einblicke in das Wesen des Sozialen. Der weit gefasste Begriff des Kollektivs tritt an die Stelle der traditionellen Gruppen- und Gesellschaftskonzepte und macht bisher verborgene Schichten menschlicher Gemeinschaftlichkeit zugänglich. Heft 12/2 nimmt die Diskussion um Kollektivbegriffe auf, die zum einen in der Kultur- und Sozialanthropologie seit zwei Jahrzehnten unter dem Titel »neo- oder poststrukturale Anthropologie«, zum anderen in den Science and Technology Studies geführt wird. Dabei geht es um die Frage nach anderen, weniger eurozentrischen Ontologien, die die Dichotomie von Natur und Kultur überwinden und es ermöglichen, nicht- oder mehr-als-menschliche Entitäten als Mitglieder von Kollektiven zu denken. Die Beiträger*innen thematisieren die Kollektivbegriffe von Philippe Descola, Eduardo Viveiros de Castro und Bruno Latour und suchen Kollektivität in Gärten, Wasser, Architektur, bei den Sami, in Amazonien oder den Geflüchtetentrecks der Amerikas.
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VerlagTranscript
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe250 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH24.0 cm x B15.5 cm
CoverlagTranscript (Imprint/Brand)
Auflage1. A.
ReiheZeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft
AutorDelitz, Heike (Hrsg.) / Marschelke, Jan-Christoph (Hrsg.) / Universität Regensburg (Reihe Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft"

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