Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft

Jg. 12, Heft 1/2026
Artikelnummer: 978-3-8376-7864-2
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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CHF 47.90
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Die »Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft« ist ein Forum, das auf der Grundlage der Kulturwissenschaft eine Kollektivwissenschaft entwickeln möchte. Diese angestrebte neue Disziplin lenkt den Blick auf das Kollektiv als Kulturträger und dient damit zum einen der praktischen Kulturforschung und gewährt zum anderen neuartige Einblicke in das Wesen des Sozialen. Der weit gefasste Begriff des Kollektivs tritt an die Stelle der traditionellen Gruppen- und Gesellschaftskonzepte und macht bisher verborgene Schichten menschlicher Gemeinschaftlichkeit zugänglich. Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich, wobei sich Themen- und Tagungshefte abwechseln. Heft 12/1 widmet sich der Soziologie von Klassifizierungen und Klassifikationen. Die Beiträger*innen machen exemplarisch historische und aktuelle Praktiken, Wissensordnungen und Institutionen der Klassifizierung von Menschen sichtbar: ihre Einteilungen in Normale und Anormale, in Gesunde und Kranke oder in Bedürftige und Nicht-Bedürftige. Außerdem zeigen sie, wie die Einführung der Klasse der »Diversen« diese gewachsenen Einteilungen gegenwärtig ergänzt. Eine solche historische Soziologie der Klassifikationen von Menschen lässt sich dabei auch mit Michel Foucault verstehen - als Untersuchung institutioneller, mit Wissensformen verbundener »Teilungspraktiken« und einer darauf aufbauenden »Klassifizierung der Intervention«.
Die »Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft« ist ein Forum, das auf der Grundlage der Kulturwissenschaft eine Kollektivwissenschaft entwickeln möchte. Diese angestrebte neue Disziplin lenkt den Blick auf das Kollektiv als Kulturträger und dient damit zum einen der praktischen Kulturforschung und gewährt zum anderen neuartige Einblicke in das Wesen des Sozialen. Der weit gefasste Begriff des Kollektivs tritt an die Stelle der traditionellen Gruppen- und Gesellschaftskonzepte und macht bisher verborgene Schichten menschlicher Gemeinschaftlichkeit zugänglich. Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich, wobei sich Themen- und Tagungshefte abwechseln. Heft 12/1 widmet sich der Soziologie von Klassifizierungen und Klassifikationen. Die Beiträger*innen machen exemplarisch historische und aktuelle Praktiken, Wissensordnungen und Institutionen der Klassifizierung von Menschen sichtbar: ihre Einteilungen in Normale und Anormale, in Gesunde und Kranke oder in Bedürftige und Nicht-Bedürftige. Außerdem zeigen sie, wie die Einführung der Klasse der »Diversen« diese gewachsenen Einteilungen gegenwärtig ergänzt. Eine solche historische Soziologie der Klassifikationen von Menschen lässt sich dabei auch mit Michel Foucault verstehen - als Untersuchung institutioneller, mit Wissensformen verbundener »Teilungspraktiken« und einer darauf aufbauenden »Klassifizierung der Intervention«.
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VerlagTranscript
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe150 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungenschwarz-weiss Illustrationen
MasseH24.0 cm x B15.5 cm
CoverlagTranscript (Imprint/Brand)
Auflage1. A.
ReiheZeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft
AutorBerli, Oliver (Hrsg.) / Delitz, Heike (Hrsg.) / Gertenbach, Lars (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft"

Über den Autor Oliver (Hrsg.) Berli

Friedrich Elchlepp jun. (Dr. oec., Dipl.-Ing. oec., Dipl.-Ing.), geb. 1948, lebt im Ruhestand. Während seiner ersten beruflichen Laufbahn in der DDR beschäftigte er sich mit der Preistheorie im Amt für Preise und im Verkehrsministerium. Nach 1990 wurde er von der Bundesanstalt für Straßenwesen übernommen und forschte über die Erfassung und Bewertung der Straßeninfrastruktur.

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