Wissensökonomie und Digitalisierung

Geschichte und Perspektiven
Artikelnummer: 978-3-658-22332-8
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
Verfügbarkeit: Folgt in ca. 10 Arbeitstagen
CHF 58.50
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Die digitale Transformation ist aus der aktuellen Wirtschaftspolitik nicht mehr wegzudenken. Breitbandausbau, 5G-Netz, Wandel des Schulunterrichts und das "Internet der Dinge" sind nur ein paar Beispiele aus einer Gruppe von Themen, die eng mit der Digitalisierung verflochten sind. Gleichermaßen besteht bisher wenig Zweifel daran, dass die Anforderungen an die Kompetenzen und Ausbildung der Beschäftigten steigen werden. Bei all dem ist in der Debatte nicht immer ersichtlich, dass es sich bei diesen Formationen um ein ganzes Bündel von Entwicklungen handelt. Viele von ihnen - etwa das Internet als Kommunikations- und Vertriebskanal und der Aufstieg von Daten zur ökonomischen Ressource - stellen zweifellos neue Phänomene dar.

Gleichzeitig sind diese aktuellen Vorgänge mit sehr alten Prozessen verwoben. Die wissensbasierte Wirtschaft, die herausragende Rolle von Forschung und Entwicklung, die Verschiebung der Wertschöpfung in Richtung Dienstleistung und das steigende Anforderungsniveau an die Beschäftigten sind Phänomene, die sich seit Ende des 19. Jahrhunderts nachweisen lassen und das wirtschaftliche Gesicht der industrialisierten Staaten seit langem formen. Diese Vermischung von Neuem und Altem, die mit Macht die entwickelten Volkswirtschaften herausfordert und - so jedenfalls die immer wieder zu hörende Befürchtung - kaum einen Stein auf dem anderen lassen wird, verkompliziert die Debatte. Im vorliegenden Band werden erstmals Perspektiven der Wirtschaftsgeschichte, der Soziologie, der Wirtschaftswissenschaften und des Maschinenbaus zusammengebracht, um dieser Frage nachzugehen.

Die digitale Transformation ist aus der aktuellen Wirtschaftspolitik nicht mehr wegzudenken. Breitbandausbau, 5G-Netz, Wandel des Schulunterrichts und das "Internet der Dinge" sind nur ein paar Beispiele aus einer Gruppe von Themen, die eng mit der Digitalisierung verflochten sind. Gleichermaßen besteht bisher wenig Zweifel daran, dass die Anforderungen an die Kompetenzen und Ausbildung der Beschäftigten steigen werden. Bei all dem ist in der Debatte nicht immer ersichtlich, dass es sich bei diesen Formationen um ein ganzes Bündel von Entwicklungen handelt. Viele von ihnen - etwa das Internet als Kommunikations- und Vertriebskanal und der Aufstieg von Daten zur ökonomischen Ressource - stellen zweifellos neue Phänomene dar.

Gleichzeitig sind diese aktuellen Vorgänge mit sehr alten Prozessen verwoben. Die wissensbasierte Wirtschaft, die herausragende Rolle von Forschung und Entwicklung, die Verschiebung der Wertschöpfung in Richtung Dienstleistung und das steigende Anforderungsniveau an die Beschäftigten sind Phänomene, die sich seit Ende des 19. Jahrhunderts nachweisen lassen und das wirtschaftliche Gesicht der industrialisierten Staaten seit langem formen. Diese Vermischung von Neuem und Altem, die mit Macht die entwickelten Volkswirtschaften herausfordert und - so jedenfalls die immer wieder zu hörende Befürchtung - kaum einen Stein auf dem anderen lassen wird, verkompliziert die Debatte. Im vorliegenden Band werden erstmals Perspektiven der Wirtschaftsgeschichte, der Soziologie, der Wirtschaftswissenschaften und des Maschinenbaus zusammengebracht, um dieser Frage nachzugehen.
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VerlagSpringer Vieweg
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2020
Seitenangabe216 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH21.0 cm x B14.8 cm x D1.2 cm 325 g
AutorKouli, Yaman (Hrsg.) / Pawlowsky, Peter (Hrsg.) / Hertwig, Markus (Hrsg.)

Über den Autor Yaman (Hrsg.) Kouli

Yaman Kouli was a visiting scientist in 2018 and 2019 at the UMR Sirice 8138 in Paris, funded via a scholarship from the Alexander von Humboldt-Foundation. From October 2019 on, he has worked as a research assistant at the Heinrich-Heine-University in Düsseldorf. His fields of expertise are Poland's economic history during the 20th century, the knowledge-based economy and European economic integration before 1914.

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