"Wir leben in einer Zeitenwende ..." (eBook)

Michael Kardinal von Faulhaber und die katholische Kirche zwischen Monarchie, Diktatur und Demokratie
Artikelnummer: 978-3-17-045994-6
Einband: PDF
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 65.00
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Michael Kardinal von Faulhaber führte als Erzbischof von München und Freising zwischen 1917 und 1952 akribisch Tagebuch. Die einzigartigen Aufzeichnungen erlauben tiefe Einblicke in seinen Alltag und seine unzähligen Gespräche in einer Zeit dramatischer Umbrüche: von der Monarchie über die Weimarer Republik und die NS-Diktatur bis hin zur Besatzungsherrschaft und den Anfängen der Bonner Republik.
Wie ließen sich die rasanten politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen mit der Vorstellung einer ewigen göttlichen Ordnung in Einklang bringen? Wie reagierten Faulhaber, die katholische Kirche und der Vatikan auf Krieg und Frieden, auf Demokratie und totalitäre Ideologien und sich wandelnde Geschlechterrollen? Die Beiträge des Sammelbandes werten die Tagebücher im Blick auf diese Fragestellungen aus und beleuchten die bis heute kontrovers diskutierten Ambivalenzen, Brüche und Kontinuitäten in Faulhabers Denken und Handeln.
Seine über 10.000 Tagebucheinträge hat Faulhaber in der heute nicht mehr geläufigen Gabelsberger-Kurzschrift verfasst. Ein interdisziplinäres Projektteam transkribierte die Quelle in zwölfjähriger Arbeit und machte sie vollständig in einer digitalen Edition (faulhaber-edition.de) öffentlich zugänglich.

Michael Kardinal von Faulhaber führte als Erzbischof von München und Freising zwischen 1917 und 1952 akribisch Tagebuch. Die einzigartigen Aufzeichnungen erlauben tiefe Einblicke in seinen Alltag und seine unzähligen Gespräche in einer Zeit dramatischer Umbrüche: von der Monarchie über die Weimarer Republik und die NS-Diktatur bis hin zur Besatzungsherrschaft und den Anfängen der Bonner Republik.
Wie ließen sich die rasanten politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen mit der Vorstellung einer ewigen göttlichen Ordnung in Einklang bringen? Wie reagierten Faulhaber, die katholische Kirche und der Vatikan auf Krieg und Frieden, auf Demokratie und totalitäre Ideologien und sich wandelnde Geschlechterrollen? Die Beiträge des Sammelbandes werten die Tagebücher im Blick auf diese Fragestellungen aus und beleuchten die bis heute kontrovers diskutierten Ambivalenzen, Brüche und Kontinuitäten in Faulhabers Denken und Handeln.
Seine über 10.000 Tagebucheinträge hat Faulhaber in der heute nicht mehr geläufigen Gabelsberger-Kurzschrift verfasst. Ein interdisziplinäres Projektteam transkribierte die Quelle in zwölfjähriger Arbeit und machte sie vollständig in einer digitalen Edition (faulhaber-edition.de) öffentlich zugänglich.

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VerlagKohlhammer Verlag
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2025
Seitenangabe364 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen4 Abbildungen, 1 Tabellen
Masse5'652 KB
Auflage25001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
AutorDaufratshofer, Matthias (Hrsg.) / Fischer, Moritz (Hrsg.) / Volkmann, Peer Oliver (Hrsg.)

Über den Autor Matthias (Hrsg.) Daufratshofer

Dr. Matthias Daufratshofer ist Akademischer Rat a.Z. am Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster und Stellvertretender Projektleiter des DFG-Langzeitprojekts "Kritische Online-Edition der Tagebücher von Michael Kardinal von Faulhaber (1911-1952)".Dr. Moritz Fischer ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit (19.-21. Jh.) mit ihren Wissens- und Technikkulturen. Von 2019 bis 2022 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der "Kritischen Online-Edition der Tagebücher von Michael Kardinal von Faulhaber (1911-1952)".Dr. Peer Oliver Volkmann ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin sowie Stellvertretender Projektleiter und Projektkoordinator des DFG-Langfristvorhabens "Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952)".

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