Wild, Jagd und Zähmung (eBook)

Mensch-Tier-Begegnungen in der erzählenden Literatur des Mittelalters (6.-13. Jh.)
Artikelnummer: 978-3-11-222251-5
Einband: Adobe Digital Editions
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 0.00
decrease increase

Open-Access-Transformationspaket 2026

Es wimmelt nur so von Tieren in mittelalterlichen Texten und Bildern. Sie dienen nicht nur der Dekoration, denn im Verhältnis zu Tieren spiegeln sich die Menschen stets selbst. Dieses Buch untersucht Begegnungen von Menschen und Wildtieren in mittelalterlichen Erzählungen. Hier treten Bären, Löwen und Hirsche als Antagonisten des Menschen auf, die auf der Jagd bezwungen, aber auch in Szenarien der Zähmung zu Gefährten und Helfern werden können. Dieser machtvolle Gestus gegenüber einer als angsteinflößend empfundenen Natur war für das christliche Mittelalter sehr prägend. Die Begegnungen erzählen aber auch von den Freiräumen, die sich daraus eröffnen können, und thematisieren Formen der Wildheit, die nicht im Wald zu finden sind, sondern den Menschen selbst innewohnen.
Untersuchungsgegenstand sind Legenden und höfische Romane des 6.-13. Jahrhunderts. Die mit Wildtieren verbundenen Motive sind für die mittelalterlichen Erzählkulturen bedeutsam und bestimmen - als eigene Form animalischer Handlungsmacht - bis heute unseren Blick auf Tiere.

Open-Access-Transformationspaket 2026

Es wimmelt nur so von Tieren in mittelalterlichen Texten und Bildern. Sie dienen nicht nur der Dekoration, denn im Verhältnis zu Tieren spiegeln sich die Menschen stets selbst. Dieses Buch untersucht Begegnungen von Menschen und Wildtieren in mittelalterlichen Erzählungen. Hier treten Bären, Löwen und Hirsche als Antagonisten des Menschen auf, die auf der Jagd bezwungen, aber auch in Szenarien der Zähmung zu Gefährten und Helfern werden können. Dieser machtvolle Gestus gegenüber einer als angsteinflößend empfundenen Natur war für das christliche Mittelalter sehr prägend. Die Begegnungen erzählen aber auch von den Freiräumen, die sich daraus eröffnen können, und thematisieren Formen der Wildheit, die nicht im Wald zu finden sind, sondern den Menschen selbst innewohnen.
Untersuchungsgegenstand sind Legenden und höfische Romane des 6.-13. Jahrhunderts. Die mit Wildtieren verbundenen Motive sind für die mittelalterlichen Erzählkulturen bedeutsam und bestimmen - als eigene Form animalischer Handlungsmacht - bis heute unseren Blick auf Tiere.

Schreiben Sie Ihre eigene Bewertung
  • Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten
*
*
Schlecht
Sehr gut
*
*
*
*
VerlagDe Gruyter
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe180 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen6 illustrations
Masse3'283 KB
Auflage26001 A. 1. Auflage
PlattformEPUB
ReiheLiteratur - Theorie - Geschichte
AutorWeitbrecht, Julia

Alle Bände der Reihe "Literatur - Theorie - Geschichte"

Über den Autor Julia Weitbrecht

Julia Weitbrecht, Universität zu Köln.

Weitere Titel von Julia Weitbrecht

Produktbewertungen
Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten