Wer jetzt nicht lost ist, ist verloren (eBook)

Über unsere schwindelerregende Gegenwart
Artikelnummer: 978-3-8437-4060-9
Einband: Adobe Digital Editions
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Januar 2027
CHF 24.50

Über den Mut, die Orientierung zu verlieren

Es geschah schleichend, dann mit voller Wucht: Carlotta Wald entglitt das Gefühl für die Welt, in der sie dachte zu leben. Begriffe entleerten sich: Was der Westen, was links oder rechts war - es verschwamm.

Bis vor wenigen Jahren war alles politisch, die Lage war ernst: die Klimakatastrophe, die erodierende Weltordnung, neue Kriege, Fremden-, Frauen-, Queer-Feindlichkeit. Heute ist die Lage noch ernster, aber wir vor allem erschöpft. Wir haben die Überzeugung verloren, etwas bewirken zu können. Den Glauben daran, dass ein gutes, integres Leben möglich ist. Dass es etwas bringt, sich aufzuregen. Nur warum?

Von ihrer eigenen Orientierungslosigkeit ausgehend, versucht Carlotta Wald einem Gefühl auf die Spur zu kommen: einer politischen und moralischen Erschöpfung. Dem Gefühl, politisch völlig ausgebrannt zu sein und nicht zu wissen, wieso. Es zieht sich durch alle Milieus. Niemand weiß mit der schwindelerregenden Gegenwart umzugehen. Alle suchen nach Halt.

Wie konnte es dazu kommen? Und wie finden wir in der Gegenwart wieder Sinn? Wie kommen wir wieder zu Bewusstsein? Carlotta Walds Buch ist eine philosophische, persönliche, poetische Erkundung. Und ein Einspruch: Was, wenn wir uns jetzt nicht dem Reflex hingeben, wissen zu müssen, was ist, sondern den Mut aufbringen, die Orientierung verlieren - kurz mal nicht wissen, was Sache ist, um dann wieder klar zu sehen? Sich in diesen Zeiten lost zu fühlen, ist keine Schwäche. Es ist die notwendige Bedingung, um etwas Neues zu beginnen. Und zwar jetzt.

'Dieses Buch zerschlägt die Scheiben eines verrückt gewordenen, rasend anmutenden, aber auf der Stelle stehenden Zuges und bittet uns auszusteigen, loszugehen - also tun wir das! Los!' Heike Geißler

Über den Mut, die Orientierung zu verlieren

Es geschah schleichend, dann mit voller Wucht: Carlotta Wald entglitt das Gefühl für die Welt, in der sie dachte zu leben. Begriffe entleerten sich: Was der Westen, was links oder rechts war - es verschwamm.

Bis vor wenigen Jahren war alles politisch, die Lage war ernst: die Klimakatastrophe, die erodierende Weltordnung, neue Kriege, Fremden-, Frauen-, Queer-Feindlichkeit. Heute ist die Lage noch ernster, aber wir vor allem erschöpft. Wir haben die Überzeugung verloren, etwas bewirken zu können. Den Glauben daran, dass ein gutes, integres Leben möglich ist. Dass es etwas bringt, sich aufzuregen. Nur warum?

Von ihrer eigenen Orientierungslosigkeit ausgehend, versucht Carlotta Wald einem Gefühl auf die Spur zu kommen: einer politischen und moralischen Erschöpfung. Dem Gefühl, politisch völlig ausgebrannt zu sein und nicht zu wissen, wieso. Es zieht sich durch alle Milieus. Niemand weiß mit der schwindelerregenden Gegenwart umzugehen. Alle suchen nach Halt.

Wie konnte es dazu kommen? Und wie finden wir in der Gegenwart wieder Sinn? Wie kommen wir wieder zu Bewusstsein? Carlotta Walds Buch ist eine philosophische, persönliche, poetische Erkundung. Und ein Einspruch: Was, wenn wir uns jetzt nicht dem Reflex hingeben, wissen zu müssen, was ist, sondern den Mut aufbringen, die Orientierung verlieren - kurz mal nicht wissen, was Sache ist, um dann wieder klar zu sehen? Sich in diesen Zeiten lost zu fühlen, ist keine Schwäche. Es ist die notwendige Bedingung, um etwas Neues zu beginnen. Und zwar jetzt.

'Dieses Buch zerschlägt die Scheiben eines verrückt gewordenen, rasend anmutenden, aber auf der Stelle stehenden Zuges und bittet uns auszusteigen, loszugehen - also tun wir das! Los!' Heike Geißler

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VerlagUllstein Ebooks
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2027
Seitenangabe180 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Auflage27001 A. 1. Auflage
PlattformEPUB
AutorWald, Carlotta

Über den Autor Carlotta Wald

Carlotta Wald wurde in Berlin geboren und wuchs dort auch auf. Sie studierte Kunst, Kulturwissenschaften und politische Philosophie, arbeitete als Kuratorin, bevor sie zur ZEIT und in den Journalismus ging. Dort schreibt sie heute über kulturelles und intellektuelles Zeitgeschehen. Neben Essays schreibt sie auch Poesie. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

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