Vorlesungen über Ethik

Artikelnummer: 978-3-518-28700-2
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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CHF 33.50
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Da das Kantische Konzept der universellen und gleichen Achtung nicht absolut begründet, sondern nur plausibilisiert werden kann, nimmt die Darstellung anderer Konzepte und die Auseinandersetzung mit ihnen einen breiten Raum ein: Kant selbst und die Diskursethik, Schopenhauer und Hegel, das konservative Konzept von Alasdaire MacIntyre, Hume und der Utilitarismus. Im Anschluß an Aristoteles und Erich Fromm geht der Verfasser der Frage nach dem Zusammenhang von moralischen Tugenden und Glückstugenden nach. Anknüpfend an Adam Smith, erweitert er das Kantische Moralkonzept zu einer Moral, die nicht nur auf Handlungen und Unterlassungen, sondern ebenso auf intersubjektive affektive Haltungen bezogen ist, und zeigt zugleich, wie auch in der Moderne die Regelmoral durch eine Moral der Tugenden ergänzt werden muß. Der Begriff des moralischen Rechts wird neu durchdacht und führt zu einem starken Konzept der Menschenrechte, das seinerseits in Überlegungen zum Gerechtigkeitsbegriff eingebettet wird.


Da das Kantische Konzept der universellen und gleichen Achtung nicht absolut begründet, sondern nur plausibilisiert werden kann, nimmt die Darstellung anderer Konzepte und die Auseinandersetzung mit ihnen einen breiten Raum ein: Kant selbst und die Diskursethik, Schopenhauer und Hegel, das konservative Konzept von Alasdaire MacIntyre, Hume und der Utilitarismus. Im Anschluß an Aristoteles und Erich Fromm geht der Verfasser der Frage nach dem Zusammenhang von moralischen Tugenden und Glückstugenden nach. Anknüpfend an Adam Smith, erweitert er das Kantische Moralkonzept zu einer Moral, die nicht nur auf Handlungen und Unterlassungen, sondern ebenso auf intersubjektive affektive Haltungen bezogen ist, und zeigt zugleich, wie auch in der Moderne die Regelmoral durch eine Moral der Tugenden ergänzt werden muß. Der Begriff des moralischen Rechts wird neu durchdacht und führt zu einem starken Konzept der Menschenrechte, das seinerseits in Überlegungen zum Gerechtigkeitsbegriff eingebettet wird.


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VerlagSuhrkamp
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr1993
Seitenangabe400 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH17.8 cm x B10.9 cm x D2.1 cm 386 g
Auflage10. A.
Reihesuhrkamp taschenbuch wissenschaft
AutorTugendhat, Ernst

Alle Bände der Reihe "suhrkamp taschenbuch wissenschaft (STW)"

Über den Autor Ernst Tugendhat

Ernst Tugendhat (Brno, República Checa, 1930) nació en el seno de una influyente familia judía, que en 1938 se vio forzada a emigrar a Suiza y más tarde a Venezuela, huyendo del avance nazi en Europa. Con tan sólo 15 años, ingresó en la prestigiosa Universidad de Stanford, donde estudió lenguas clásicas. En 1949 continuó sus estudios de filología y filosofía en Friburgo / Brisgovia, donde obtuvo el grado de Doctor. Estudió con prestigiosos maestros, entre ellos Karl Jaspers y Martin Heidegger. Fue catedrático de Filosofía en la Universidad de Heidelberg y en la Universidad Libre de Berlín de 1966 a 1992. Ha continuado su enseñanza como profesor visitante en la Pontificia Universidad Católica de Chile, en las Universidades de Viena, Praga, Zurich, Hamburgo y Londres. Apasionado del pensamiento de Heidegger, es uno de los filósofos más reconocidos de la actualidad. Gedisa ha publicado varias de sus obras.

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