»Von Morgenröten, die noch nicht geleuchtet haben«

Ein Symposium zu Peter Sloterdijk
Artikelnummer: 978-3-518-46943-9
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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CHF 34.50
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Mit einem für Peter Sloterdijks Haltung repräsentativen Zitat von Friedrich Nietzsche ( Ecce homo ) leitete das Zentrum für Medien und Kunst in Karlsruhe das Symposium ein, das den 70. Geburtstag des in Karlsruhe geborenen Zeitdiagnostikers zum Anlass nahm, das Werk in seiner Provokationskraft auszuleuchten. Peter Weibel begründete das Vorhaben: »Als Peter Sloterdijk mit seiner ersten großen Publikation Kritik der zynischen Vernunft 1983 die Bühne der Philosophie betrat, brachte er sie gleich(sam) zum Erbeben, denn bereits der erste Satz verkündete in hohem Ton: 'Seit einem Jahrhundert liegt die Philosophie im Sterben und kann es nicht, weil ihre Aufgabe nicht erfüllt ist.' Seit diesem Zeitpunkt hat Peter Sloterdijk an die 100 Bücher publiziert, in denen er in einer neuen Weise über die Welt philosophiert. Auch wenn die Philosophie nicht mehr existieren sollte, so existieren die Philosophen doch weiter - als Denker, die sich der Wissenschaft entgegenstellen, und als Dichter, die sich der Kunst widersetzen. Peter Sloterdijk schuf als Dichter, Philosoph und Wissenschaftler eine neue Sprache des Denkens, weil er die Vergangenheit der Philosophie und die Sprache der Vergangenheit ablehnt. Er ringt dem Denken eine neue Sprache beziehungsweise der Sprache ein neues Denken ab.«

Beiträge von:

Norbert Bolz, Hans Ulrich Gumbrecht, Gunnar Heinsohn, Jochen Hörisch, Christoph Ingenhoven, Laurens ten Kate, Efrain Kristal, Michael Maar, Thomas Macho, Olivier Mannoni, Michael Mönninger, Heiner Mühlmann, Isidoro Reguera, Werner Sobek, Nigel Thrift, Peter Trawny, Sjoerd van Tuinen

Mit einem für Peter Sloterdijks Haltung repräsentativen Zitat von Friedrich Nietzsche ( Ecce homo ) leitete das Zentrum für Medien und Kunst in Karlsruhe das Symposium ein, das den 70. Geburtstag des in Karlsruhe geborenen Zeitdiagnostikers zum Anlass nahm, das Werk in seiner Provokationskraft auszuleuchten. Peter Weibel begründete das Vorhaben: »Als Peter Sloterdijk mit seiner ersten großen Publikation Kritik der zynischen Vernunft 1983 die Bühne der Philosophie betrat, brachte er sie gleich(sam) zum Erbeben, denn bereits der erste Satz verkündete in hohem Ton: 'Seit einem Jahrhundert liegt die Philosophie im Sterben und kann es nicht, weil ihre Aufgabe nicht erfüllt ist.' Seit diesem Zeitpunkt hat Peter Sloterdijk an die 100 Bücher publiziert, in denen er in einer neuen Weise über die Welt philosophiert. Auch wenn die Philosophie nicht mehr existieren sollte, so existieren die Philosophen doch weiter - als Denker, die sich der Wissenschaft entgegenstellen, und als Dichter, die sich der Kunst widersetzen. Peter Sloterdijk schuf als Dichter, Philosoph und Wissenschaftler eine neue Sprache des Denkens, weil er die Vergangenheit der Philosophie und die Sprache der Vergangenheit ablehnt. Er ringt dem Denken eine neue Sprache beziehungsweise der Sprache ein neues Denken ab.«

Beiträge von:

Norbert Bolz, Hans Ulrich Gumbrecht, Gunnar Heinsohn, Jochen Hörisch, Christoph Ingenhoven, Laurens ten Kate, Efrain Kristal, Michael Maar, Thomas Macho, Olivier Mannoni, Michael Mönninger, Heiner Mühlmann, Isidoro Reguera, Werner Sobek, Nigel Thrift, Peter Trawny, Sjoerd van Tuinen
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VerlagSuhrkamp
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2019
Seitenangabe287 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH21.2 cm x B13.0 cm x D2.3 cm 328 g
Auflage1 A. Originalausgabe
AutorWeibel, Peter (Hrsg.)

Über den Autor Peter (Hrsg.) Weibel

Peter Weibel war Medienkünstler, Kunst- und Medientheoretiker, Kurator, Vorstand des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (bis 2023), Leiter des Peter Weibel Forschungsinstituts für digitale Kulturen, Wien, und Gründer der ersten Medienkunstklasse Europas (Meisterklasse für visuelle Mediengestaltung) an der Hochschule für angewandte Kunst Wien. Katharina Gsöllpointner ist Medien- und Kunsttheoretikerin mit Fokus auf das Crossover von Medienästhetik und digitalen Technologien. Seit 2019 leitet sie die Abteilung International Programmes in Sustainable Developments an der Universität für angewandte Kunst Wien. Von 1991 bis 1995 war sie gemeinsam mit Peter Weibel für die Konzeption und Umsetzung des Ars Electronica Festivals in Linz verantwortlich. Ruth Schnell ist Medienkünstlerin und leitet als Professorin an der Universität für angewandte Kunst Wien die Abteilung Digitale Kunst (bis Herbst 2023). Entlang einer kritischen Auseinandersetzung mit jeweils neuester Medientechnologie befasst sich ihr Werk mit Wahrnehmung und mit Realitätskonzepten. Ihre Arbeiten wurden national und international ausgestellt. 1990 war sie Teilnehmerin der 44. Biennale von Venedig (Aperto; mit Gudrun Bielz); 1995 vertrat sie mit weiteren Künstler:innen Österreich bei der 46. Biennale von Venedig.

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