Volkskirche (eBook)

Zur Geschichte eines evangelischen Grundbegriffs (1918-1960)
Artikelnummer: 978-3-647-54080-1
Einband: PDF
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 85.00
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Die Arbeit liefert eine Begriffsgeschichte des wohl wichtigsten Identitätskonzepts für den deutschen Protestantismus im 20. Jahrhundert: die Volkskirche. Mit diesem Begriff nahmen die deutschen Protestanten Bestimmungen vor in ihrem Verhältnis zum jeweiligen Staat sowie zur sie umgebenden Gesellschaft. Zugleich bietet die Begriffsgeschichte tiefe Einblicke in die binnenkirchlichen Auseinandersetzungen über das »richtige« Verständnis vom Wesen der Kirche und ihrer Aufgaben. Der Untersuchungszeitraum nimmt seinen Anfang bei der deutschen Revolution von 1918/19 die in ihren Weichenstellungen von kaum zu überschätzender Bedeutung für den weiteren Verlauf der Untersuchung ist, die ihren Endpunkt in der anhebenden Kritik an den volkskirchlichen Strukturen um das Jahr 1960 hat. Nach der Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 kann die Arbeit verdeutlichen, wie die unterschiedlichen historischen Rahmenbedingungen der Kirchen sich gerade auch an der Geschichte des Volkskirchenbegriffs ablesen lassen können. Die in der Arbeit untersuchten semantischen Entwicklungen führen zu einem vertieften Verständnis des historischen Orts des Protestantismus in der Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert.

Die Arbeit liefert eine Begriffsgeschichte des wohl wichtigsten Identitätskonzepts für den deutschen Protestantismus im 20. Jahrhundert: die Volkskirche. Mit diesem Begriff nahmen die deutschen Protestanten Bestimmungen vor in ihrem Verhältnis zum jeweiligen Staat sowie zur sie umgebenden Gesellschaft. Zugleich bietet die Begriffsgeschichte tiefe Einblicke in die binnenkirchlichen Auseinandersetzungen über das »richtige« Verständnis vom Wesen der Kirche und ihrer Aufgaben. Der Untersuchungszeitraum nimmt seinen Anfang bei der deutschen Revolution von 1918/19 die in ihren Weichenstellungen von kaum zu überschätzender Bedeutung für den weiteren Verlauf der Untersuchung ist, die ihren Endpunkt in der anhebenden Kritik an den volkskirchlichen Strukturen um das Jahr 1960 hat. Nach der Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 kann die Arbeit verdeutlichen, wie die unterschiedlichen historischen Rahmenbedingungen der Kirchen sich gerade auch an der Geschichte des Volkskirchenbegriffs ablesen lassen können. Die in der Arbeit untersuchten semantischen Entwicklungen führen zu einem vertieften Verständnis des historischen Orts des Protestantismus in der Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert.

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VerlagVandenhoeck & Ruprecht
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2020
Seitenangabe426 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Auflage20001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheArbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte. Reihe B: Darstellungen
AutorBrunner, Benedikt

Über den Autor Benedikt Brunner

Dr. Benedikt Brunner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz (IEG).

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