Vielleicht

Ein hebräisches Modalwörtchen und seine Bedeutung für eine Theologie der Hoffnung
Artikelnummer: 978-3-525-50196-2
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen
CHF 140.00
decrease increase
Peter Riede untersucht erstmals die Vielleicht-Aussagen des Alten Testaments in ihrem jeweiligen Gesamtkontext. Dabei fällt auf, dass sich diese Aussagen auf zwei große Verwendungszusammenhänge beziehen, einerseits auf das Handeln und Hoffen Gottes, andererseits auf zwischenmenschliche Handlungen und Hoffnungen, wobei auch hier oft ein hintergründiges (Mit-)Wirken Gottes zu verzeichnen ist, mit dem er die Menschen auf ihrem Lebensweg begleitet. Vielleicht-Aussagen sind oft auf die Wende einer notvollen Situation bezogen und somit zukunftsorientiert, bieten sie doch einen Ermöglichungsraum, der je und je mit konkretem Inhalt gefüllt werden kann. Das Vielleicht ist dabei ein Zwischenstadium auf dem Hoffnungsweg, an dessen Ende, so die Hoffnung der Menschen, sich die notvolle Ausgangssituation gewandelt hat. In entscheidender Weise prägen Vielleicht-Aussagen das alttestamentliche Gottesbild, stoßen in ihnen doch Unverfügbarkeit und Wandelbarkeit Gottes aufeinander.
Peter Riede untersucht erstmals die Vielleicht-Aussagen des Alten Testaments in ihrem jeweiligen Gesamtkontext. Dabei fällt auf, dass sich diese Aussagen auf zwei große Verwendungszusammenhänge beziehen, einerseits auf das Handeln und Hoffen Gottes, andererseits auf zwischenmenschliche Handlungen und Hoffnungen, wobei auch hier oft ein hintergründiges (Mit-)Wirken Gottes zu verzeichnen ist, mit dem er die Menschen auf ihrem Lebensweg begleitet. Vielleicht-Aussagen sind oft auf die Wende einer notvollen Situation bezogen und somit zukunftsorientiert, bieten sie doch einen Ermöglichungsraum, der je und je mit konkretem Inhalt gefüllt werden kann. Das Vielleicht ist dabei ein Zwischenstadium auf dem Hoffnungsweg, an dessen Ende, so die Hoffnung der Menschen, sich die notvolle Ausgangssituation gewandelt hat. In entscheidender Weise prägen Vielleicht-Aussagen das alttestamentliche Gottesbild, stoßen in ihnen doch Unverfügbarkeit und Wandelbarkeit Gottes aufeinander.
Schreiben Sie Ihre eigene Bewertung
  • Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten
*
*
Schlecht
Sehr gut
*
*
*
*
VerlagVandenhoeck u. Ruprecht
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2024
Seitenangabe328 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungengebunden
MasseH23.5 cm x B16.0 cm x D2.7 cm 663 g
Auflage1. A.
ReiheWissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament
AutorRiede, Peter / du Toit, David S. (Reihe Hrsg.) / Leuenberger, Martin (Reihe Hrsg.) / Schnocks, Johannes (Reihe Hrsg.) / Tilly, Michael (Reihe Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament"

Über den Autor Peter Riede

Peter Riede, geb. 1960, Studium der Evang. Theologie in Tübingen, Bern und Heidelberg, Promotion 1998, Habilitation 2005 in Tübingen, derzeit Außerplanmäßiger Professor für Altes Testament in Tübingen. Forschungsgebiete: Psalmenforschung, Prophetie, Metaphorik, Anthropologie, Tier- und Pflanzenwelt der Bibel, Agrotheologie.

Weitere Titel von Peter Riede

Produktbewertungen
Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten