Verkörperte Differenzordnungen im Sportunterricht (eBook)

Zur Herstellung des Körpers im Sprechen von Sportlehrkräften als diskursive Praxis
Artikelnummer: 978-3-658-52272-8
Einband: PDF
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 80.00
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Dieses Buch untersucht die Herstellung des Körpers im Sprechen von Sportlehrkräften als diskursive Praxis im Kontext intersektionaler Differenzordnungen. Ausgehend von einem poststrukturalistischen Forschungsparadigma basiert die Arbeit auf drei theoretischen Säulen: Erstens werden Diskurs- und Subjektivierungstheorie nach Foucault und Butler herangezogen, um das Zusammenspiel von Macht, Wissen und Subjektivität zu analysieren. Zweitens wird der Körper in seiner Dualität von Körper und Leib theoretisiert: einerseits als Objekt gesellschaftlicher Machtverhältnisse und normierender Diskurse, andererseits als Ort leiblicher Erfahrung, in den sich diese Diskurse subjektiv einschreiben. Drittens werden soziale Differenzordnungen entlang der intersektional verflochtenen Kategorien Geschlecht, Race, Klasse und Body betrachtet, um gesellschaftliche Macht- und Herrschaftsverhältnisse im Kontext Sportunterricht zu konkretisieren. Methodologisch wird der Sportunterricht als diskursives Feld gefasst, in dem Lehrkräfte über besondere Diskursmächtigkeit verfügen, Körper zu deuten, Differenz zu markieren und soziale Ordnung zu (re-)produzieren. Dabei wird Sportunterricht nicht als neutraler Bildungsraum verstanden, sondern als Ort, an dem Schüler*innen lernen, sich selbst und andere entlang bestimmter Normen körperlich zu begreifen und zu führen. Körperdiskurse erscheinen dabei häufig sprachlos, aber bildmächtig, weshalb neben sprachbasierten auch bildbasierte Methoden zur Anwendung kommen.

Dieses Buch untersucht die Herstellung des Körpers im Sprechen von Sportlehrkräften als diskursive Praxis im Kontext intersektionaler Differenzordnungen. Ausgehend von einem poststrukturalistischen Forschungsparadigma basiert die Arbeit auf drei theoretischen Säulen: Erstens werden Diskurs- und Subjektivierungstheorie nach Foucault und Butler herangezogen, um das Zusammenspiel von Macht, Wissen und Subjektivität zu analysieren. Zweitens wird der Körper in seiner Dualität von Körper und Leib theoretisiert: einerseits als Objekt gesellschaftlicher Machtverhältnisse und normierender Diskurse, andererseits als Ort leiblicher Erfahrung, in den sich diese Diskurse subjektiv einschreiben. Drittens werden soziale Differenzordnungen entlang der intersektional verflochtenen Kategorien Geschlecht, Race, Klasse und Body betrachtet, um gesellschaftliche Macht- und Herrschaftsverhältnisse im Kontext Sportunterricht zu konkretisieren. Methodologisch wird der Sportunterricht als diskursives Feld gefasst, in dem Lehrkräfte über besondere Diskursmächtigkeit verfügen, Körper zu deuten, Differenz zu markieren und soziale Ordnung zu (re-)produzieren. Dabei wird Sportunterricht nicht als neutraler Bildungsraum verstanden, sondern als Ort, an dem Schüler*innen lernen, sich selbst und andere entlang bestimmter Normen körperlich zu begreifen und zu führen. Körperdiskurse erscheinen dabei häufig sprachlos, aber bildmächtig, weshalb neben sprachbasierten auch bildbasierte Methoden zur Anwendung kommen.

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VerlagSpringer Fachmedien Wiesbaden
EinbandPDF
Seitenangabe299 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenXIX, 299 S. 22 Abbildungen, 20 Abbildungen in Farbe.
Masse5'795 KB
PlattformPDF
ReiheBildung und Sport; Social Science and Law ; Social Sciences, Humanities and Law
AutorHöger, Brigitta

Alle Bände der Reihe "Bildung und Sport; Social Science and Law (German Language); Social Sciences, Humanities and Law (excluding publishing partner content) (German language)"

Über den Autor Brigitta Höger

Brigitta Höger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post Doc) am Lehrstuhl für Sportpädagogik, Institut für Sportwissenschaft, Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Augsburg. Ihre Forschung fokussiert Fragen von Körper und Körperlichkeit, Diversität,  Intersektionalität und Inklusion sowie Diskurs und Subjekt im Kontext Sportunterricht.

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