Verdorbene Buchstaben, heilige Schriften und letzte Worte

Eine Sammler-Reise durch Schriftkulturen und -traditionen
Artikelnummer: 978-3-907351-04-8
Einband: Fester Einband
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CHF 38.00
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Der Philologe und Essayist Iso Camartin geht anhand einer Auswahl von Objekten und Bildern aus seiner Sammlung den Schriftkulturen und Schrifttraditionen von den Keilschriften des Altertums bis heute nach. In 27 essayistischen Texten schreibt er über so faszinierende Objekte wie den ägyptischen Würfelhocker, eine 'Esther-Rolle' aus dem Judentum, über Korantafeln, Dantes Beatrice oder eine moderne Ikonen-Interpretation der zeitgenössischen Künstlerin Rebecca Horn. Die Entstehung der Schriftkunst bis zur Entdeckung des Alphabets und später der Druckbuchstaben gehört zu den wichtigsten Zivilisationsschritten aller Zeiten und Kulturen. Was nicht auf Felswänden gemalt, in Tontafeln gekritzelt, auf Papyri oder auf Tierhaut schriftlich festgehalten, in Skriptorien kopiert, in Knotenschrift wie bei den Inkas festgezurrt und ab der frühen Neuzeit dann in Büchern gedruckt wurde, bleibt hinsichtlich seiner Haltbarkeit und Abrufbarkeit höchst gefährdet. Die Schriftkultur ist zwar nicht die einzige, aber doch die zivilisatorisch wichtigste Errungenschaft, um die Vergangenheit gegenwärtig und die Zukunft gestaltbar zu machen. Iso Camartins Leidenschaft für Buchstaben entwickelte sich immer mehr zu einer Sammlerpassion für Bücher. Mit der Zeit weitete sich diese auch auf Objekte aus, die als Zeugen von 'Schriftkulturen' angesehen werden können. Iso Camartin gehört zur Gruppe jener Sammler, die nicht nur vom Nimbus des Geistigen, sondern auch von jenem des Materiellen angezogen sind, seien es Bücher oder Korantafeln: 'Alles Geistige in Ehren! Doch unterschätzen wir nicht die Anziehungskraft des Materiellen!' In seinen brillanten Essays bringt er beides in Buchform zusammen.

Der Philologe und Essayist Iso Camartin geht anhand einer Auswahl von Objekten und Bildern aus seiner Sammlung den Schriftkulturen und Schrifttraditionen von den Keilschriften des Altertums bis heute nach. In 27 essayistischen Texten schreibt er über so faszinierende Objekte wie den ägyptischen Würfelhocker, eine 'Esther-Rolle' aus dem Judentum, über Korantafeln, Dantes Beatrice oder eine moderne Ikonen-Interpretation der zeitgenössischen Künstlerin Rebecca Horn. Die Entstehung der Schriftkunst bis zur Entdeckung des Alphabets und später der Druckbuchstaben gehört zu den wichtigsten Zivilisationsschritten aller Zeiten und Kulturen. Was nicht auf Felswänden gemalt, in Tontafeln gekritzelt, auf Papyri oder auf Tierhaut schriftlich festgehalten, in Skriptorien kopiert, in Knotenschrift wie bei den Inkas festgezurrt und ab der frühen Neuzeit dann in Büchern gedruckt wurde, bleibt hinsichtlich seiner Haltbarkeit und Abrufbarkeit höchst gefährdet. Die Schriftkultur ist zwar nicht die einzige, aber doch die zivilisatorisch wichtigste Errungenschaft, um die Vergangenheit gegenwärtig und die Zukunft gestaltbar zu machen. Iso Camartins Leidenschaft für Buchstaben entwickelte sich immer mehr zu einer Sammlerpassion für Bücher. Mit der Zeit weitete sich diese auch auf Objekte aus, die als Zeugen von 'Schriftkulturen' angesehen werden können. Iso Camartin gehört zur Gruppe jener Sammler, die nicht nur vom Nimbus des Geistigen, sondern auch von jenem des Materiellen angezogen sind, seien es Bücher oder Korantafeln: 'Alles Geistige in Ehren! Doch unterschätzen wir nicht die Anziehungskraft des Materiellen!' In seinen brillanten Essays bringt er beides in Buchform zusammen.

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VerlagRüffer & Rub
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2024
Seitenangabe320 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenMit zahlreichen Farbfotografien
MasseH16.0 cm x B23.5 cm x D3.0 cm 726 g
AutorCamartin, Iso

Über den Autor Iso Camartin

Roland Gerth, geboren 1955, aufgewachsen in Thal am Bodensee, wo er nach einigen Wanderjahren heute wieder lebt. Ausbildung zum Primarlehrer, nebenbei Erarbeitung seines fotografischen Know-hows. 2001 hat er sein Hobby zum Beruf gemacht und arbeitet seither als freischaffender Natur- und Reisefotograf.Iso Camartin, geboren 1944 in Chur und aufgewachsen in Disentis, von 1985 bis 1997 ordentlicher Professor für rätoromanische Literatur und Kultur an der ETH und der Universität Zürich, von 2000 bis 2003 Leiter der Kulturabteilung des Schweizer Fernsehens. Seither als freier Publizist und Schriftsteller tätig. Er lebt in Zürich.

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