Verbum Dei Recitatum (eBook)

Zum Gebrauch der Heiligen Schrift durch ihre gottesdienstliche Lesung
Artikelnummer: 978-3-647-50049-2
Einband: PDF
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CHF 52.00
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Lesung gebraucht Sprache, indem sie geschriebene als klingende Sprache korrealisiert. Philipp Schulz-Mews orientiert sich dabei an drei Prämissen: Lesung als Sprechen, Lesung als Singen und Lesung als Lesen. Auf der Form des Sprechens liegt ein Hauptgewicht der Arbeit, insofern hier in Auseinandersetzung mit zentralen Ansätzen der Sprechwissenschaft Chancen und Grenzen der Sprecherziehung im Bezug auf die kirchliche Praxis erstmals umfangreich reflektiert werden. Exkurse zur Lesung als Singen und zur Lesung als Lesen lassen die Form eines Dreiecks erkennbar werden, das den Spannungsraum einer liturgischen Praxis beschreibt, der durch das orientierende Wort Gottes zur lektionalen Pyramide aufgespannt wird. In Aufnahme und Weiterführung der Lesetheologie Günter Baders und in Bezug zur Liturgik Alexander Deegs kann schließlich die zentrale theologische These der Arbeit begründet werden: Die gottesdienstliche Schriftlesung steht in form-inhaltlicher Entsprechung zur Grundstruktur des Kommunikationsgeschehens Evangelium als unmöglicher Möglichkeit und bildet so ein zentrales Element des christlichen Gottesdienstes.

Lesung gebraucht Sprache, indem sie geschriebene als klingende Sprache korrealisiert. Philipp Schulz-Mews orientiert sich dabei an drei Prämissen: Lesung als Sprechen, Lesung als Singen und Lesung als Lesen. Auf der Form des Sprechens liegt ein Hauptgewicht der Arbeit, insofern hier in Auseinandersetzung mit zentralen Ansätzen der Sprechwissenschaft Chancen und Grenzen der Sprecherziehung im Bezug auf die kirchliche Praxis erstmals umfangreich reflektiert werden. Exkurse zur Lesung als Singen und zur Lesung als Lesen lassen die Form eines Dreiecks erkennbar werden, das den Spannungsraum einer liturgischen Praxis beschreibt, der durch das orientierende Wort Gottes zur lektionalen Pyramide aufgespannt wird. In Aufnahme und Weiterführung der Lesetheologie Günter Baders und in Bezug zur Liturgik Alexander Deegs kann schließlich die zentrale theologische These der Arbeit begründet werden: Die gottesdienstliche Schriftlesung steht in form-inhaltlicher Entsprechung zur Grundstruktur des Kommunikationsgeschehens Evangelium als unmöglicher Möglichkeit und bildet so ein zentrales Element des christlichen Gottesdienstes.

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VerlagVandenhoeck & Ruprecht
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2024
Seitenangabe258 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungenmit 10 s/w-Abbildungen
Masse3'253 KB
Auflage24001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheEvangelisch-Katholische Studien zu Gottesdienst und Predigt
AutorSchulz-Mews, Philipp

Alle Bände der Reihe "Evangelisch-Katholische Studien zu Gottesdienst und Predigt"

Über den Autor Philipp Schulz-Mews

Philipp Schulz-Mews wurde 2023 bei Prof. Dr. Alexander Deeg an der Universität Leipzig promoviert und arbeitet n der Entwicklung von Lesehilfen für Lektor:innen am EKD-geförderten Projekt "Lesehilfen" des Instituts für Praktische Theologie der Universität Leipzig bei Prof. Dr. Alexander Deeg.

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