Transmediale Konstrukte

Text und Paratext einer fiktiven Welt
Artikelnummer: 978-3-11-134661-8
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Lieferbar in ca. 10-20 Arbeitstagen
CHF 149.00
decrease increase

Wo hören Geschichten auf? Wie erkennen wir heutzutage Fiktion? Etwa seit der Jahrtausendwende treten vermehrt transmediale Konstrukte als Formen des experimentellen Storytellings auf, die diese Fragen meist auf inhaltlicher, aber auch auf formaler Ebene stellen. Denn transmediale Konstrukte lassen sich theoretisch mit der Transtextualitätstheorie Gérard Genettes einordnen: Sie bestehen aus einem Erzähltext - Buch, Film, Serie etc. -, der von transmedialen Paratexten begleitet wird, die andere mediale Zeichensysteme nutzen und auf die unabhängig zugegriffen werden kann. Gleichzeitig geben diese transmedialen Paratexte als intradiegetische Internetseiten, Werbespots oder Produkte vor, in der erzählten Welt angesiedelt zu sein. Wenn ein Buch im Buchladen vorgibt, von einer fiktiven Figur aus einer Geschichte geschrieben worden zu sein, ist es dann fiktional? Als textexterner Referent gilt dieses Buch in der Semiotik und Fiktionstheorie eigentlich als Faktualitätssignal - wie also damit umgehen? Amelie Zimmermann weist mit dieser interdisziplinären Arbeit nach, das sich im experimentellen, transmedialen Erzählen unserer Zeit die gesellschaftliche Unsicherheit im Umgang mit Fakt und Fiktion wiederspiegelt.

Wo hören Geschichten auf? Wie erkennen wir heutzutage Fiktion? Etwa seit der Jahrtausendwende treten vermehrt transmediale Konstrukte als Formen des experimentellen Storytellings auf, die diese Fragen meist auf inhaltlicher, aber auch auf formaler Ebene stellen. Denn transmediale Konstrukte lassen sich theoretisch mit der Transtextualitätstheorie Gérard Genettes einordnen: Sie bestehen aus einem Erzähltext - Buch, Film, Serie etc. -, der von transmedialen Paratexten begleitet wird, die andere mediale Zeichensysteme nutzen und auf die unabhängig zugegriffen werden kann. Gleichzeitig geben diese transmedialen Paratexte als intradiegetische Internetseiten, Werbespots oder Produkte vor, in der erzählten Welt angesiedelt zu sein. Wenn ein Buch im Buchladen vorgibt, von einer fiktiven Figur aus einer Geschichte geschrieben worden zu sein, ist es dann fiktional? Als textexterner Referent gilt dieses Buch in der Semiotik und Fiktionstheorie eigentlich als Faktualitätssignal - wie also damit umgehen? Amelie Zimmermann weist mit dieser interdisziplinären Arbeit nach, das sich im experimentellen, transmedialen Erzählen unserer Zeit die gesellschaftliche Unsicherheit im Umgang mit Fakt und Fiktion wiederspiegelt.

Schreiben Sie Ihre eigene Bewertung
  • Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten
*
*
Schlecht
Sehr gut
*
*
*
*
VerlagDe Gruyter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2024
Seitenangabe258 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen12 b/w and 19 col. ill., schwarz-weiss Illustrationen, farbige Illustrationen
MasseH23.0 cm x B15.5 cm 495 g
CoverlagDe Gruyter (Imprint/Brand)
Auflage1. A.
ReiheParatext-Studien
AutorZimmermann, Amelie

Alle Bände der Reihe "Paratext-Studien"

Über den Autor Amelie Zimmermann

Amelie Zimmermann, Universität Passau.

Weitere Titel von Amelie Zimmermann

Produktbewertungen
Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten