Theodor W. Adorno, Heinz-Klaus Metzger, Briefwechsel 1954-1967

Musikalische Briefwechsel III
Artikelnummer: 978-3-518-58424-8
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Dezember 2026
CHF 76.00
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Als sich der 22-jährige Student Heinz-Klaus Metzger im Februar 1954 brieflich an Theodor W. Adorno wandte, war nicht absehbar, dass er sich binnen weniger Jahre zum wichtigsten Theoretiker des seriellen Komponierens und der Darmstädter Schule um Pierre Boulez und Karlheinz Stockhausen entwickeln würde. Aber schon bald forderte Metzger den 30 Jahre älteren Philosophen in seinem Aufsatz 'Das Altern der Philosophie der neuen Musik' polemisch heraus und wurde dessen wichtigster Verbindungsmann zu den neuen Stars der musikalischen Avantgarde.

Sorgfältig ediert, ausführlich kommentiert und ergänzt durch einschlägige Schlüsseltexte beider Autoren, bietet ihr Briefwechsel einen besonderen Einblick in musikalische Diskurse der Nachkriegszeit. Deutlich wird an diesem hochintensiven Austausch zudem, wie sehr sich Adorno in seinen letzten 15 Lebensjahren auf Heinz-Klaus Metzger verließ, wenn es um Tendenzen der jüngsten Musik ging. Auch wenn Adorno immer wieder andere Akzente setzte, vertraute er auf Metzgers Urteil. Dessen Einfluss auf das Musikdenken des späten Adorno kann daher kaum überschätzt werden.

Als sich der 22-jährige Student Heinz-Klaus Metzger im Februar 1954 brieflich an Theodor W. Adorno wandte, war nicht absehbar, dass er sich binnen weniger Jahre zum wichtigsten Theoretiker des seriellen Komponierens und der Darmstädter Schule um Pierre Boulez und Karlheinz Stockhausen entwickeln würde. Aber schon bald forderte Metzger den 30 Jahre älteren Philosophen in seinem Aufsatz 'Das Altern der Philosophie der neuen Musik' polemisch heraus und wurde dessen wichtigster Verbindungsmann zu den neuen Stars der musikalischen Avantgarde.

Sorgfältig ediert, ausführlich kommentiert und ergänzt durch einschlägige Schlüsseltexte beider Autoren, bietet ihr Briefwechsel einen besonderen Einblick in musikalische Diskurse der Nachkriegszeit. Deutlich wird an diesem hochintensiven Austausch zudem, wie sehr sich Adorno in seinen letzten 15 Lebensjahren auf Heinz-Klaus Metzger verließ, wenn es um Tendenzen der jüngsten Musik ging. Auch wenn Adorno immer wieder andere Akzente setzte, vertraute er auf Metzgers Urteil. Dessen Einfluss auf das Musikdenken des späten Adorno kann daher kaum überschätzt werden.

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VerlagSuhrkamp
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe450 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH20.0 cm x B12.0 cm
Auflage1. A.
AutorAdorno, Theodor W. / Metzger, Heinz-Klaus / Nachtmann, Clemens (Hrsg.) / Neuner, Florian (Hrsg.)

Über den Autor Theodor W. Adorno

Theodor W. Adorno wurde am 11. September 1903 in Frankfurt am Main geboren und starb am 06. August 1969 während eines Ferienaufenthalts in Visp/Wallis an den Folgen eines Herzinfarkts. Von 1921 bis 1923 studierte er in Frankfurt Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musikwissenschaft und promovierte 1924 über Die Transzendenz des Dinglichen und Noematischen in Husserls Phänomenologie . Bereits während seiner Schulzeit schloss er Freundschaft mit Siegfried Kracauer und während seines Studiums mit Max Horkheimer und Walter Benjamin. Mit ihnen zählt Adorno zu den wichtigsten Vertretern der »Frankfurter Schule«, die aus dem Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt hervorging. Sämtliche Werke Adornos sind im Suhrkamp Verlag erschienen.

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