Tambora und das Jahr ohne Sommer

Wie ein Vulkan die Welt in die Krise stürzte
Artikelnummer: 978-3-406-85752-2
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Februar 2027
CHF 28.50
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Ein Pionierwerk der globalen Klimageschichte

Im Jahr 1816 spielte das Klima verrückt. Der Winter brachte extreme Kälte. Sintflutartige Regenfälle führten in Asien zu gewaltigen Überschwemmungen. In Westeuropa und Nordamerika erlebte man das "Jahr ohne Sommer". Die Ursache aber kannte niemand: Es war der Ausbruch des Tambora im heutigen Indonesien, der größte Vulkanausbruch in der menschlichen Geschichte. Der Historiker Wolfgang Behringer erzählt die globale Geschichte dieser Klimakatastrophe, die die Welt auf Jahre hinaus in politische und soziale Krisen stürzte.

Durch Missernten wurde 1817 zum "Jahr des Hungers". Es folgten Seuchen, die ganze Regionen lahmlegten, riesige Auswanderungswellen, politische Unruhen und Attentate, die eine vorrevolutionäre Stimmung erzeugten. In Deutschland machte man die Juden zum Sündenbock der Misere, in Südafrika die Hexen, und in China untergruben Geheimgesellschaften die Autorität des Staates. Eindrucksvoll zeigt Wolfgang Behringer, wie der Tambora-Ausbruch die Fähigkeit der menschlichen Zivilisation prüfte, mit der dramatischen Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen umzugehen. Am Ende trug die Klimakatastrophe auch zu einer Umschichtung in der Weltpolitik bei: dem Niedergang Chinas, Indiens sowie der islamischen Welt und dem Aufstieg Europas, Russlands und der USA.
Ein Pionierwerk der globalen Klimageschichte

Im Jahr 1816 spielte das Klima verrückt. Der Winter brachte extreme Kälte. Sintflutartige Regenfälle führten in Asien zu gewaltigen Überschwemmungen. In Westeuropa und Nordamerika erlebte man das "Jahr ohne Sommer". Die Ursache aber kannte niemand: Es war der Ausbruch des Tambora im heutigen Indonesien, der größte Vulkanausbruch in der menschlichen Geschichte. Der Historiker Wolfgang Behringer erzählt die globale Geschichte dieser Klimakatastrophe, die die Welt auf Jahre hinaus in politische und soziale Krisen stürzte.

Durch Missernten wurde 1817 zum "Jahr des Hungers". Es folgten Seuchen, die ganze Regionen lahmlegten, riesige Auswanderungswellen, politische Unruhen und Attentate, die eine vorrevolutionäre Stimmung erzeugten. In Deutschland machte man die Juden zum Sündenbock der Misere, in Südafrika die Hexen, und in China untergruben Geheimgesellschaften die Autorität des Staates. Eindrucksvoll zeigt Wolfgang Behringer, wie der Tambora-Ausbruch die Fähigkeit der menschlichen Zivilisation prüfte, mit der dramatischen Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen umzugehen. Am Ende trug die Klimakatastrophe auch zu einer Umschichtung in der Weltpolitik bei: dem Niedergang Chinas, Indiens sowie der islamischen Welt und dem Aufstieg Europas, Russlands und der USA.
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VerlagBeck, C H
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2027
Seitenangabe400 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungenmit 16 Abbildungen und 4 Karten
MasseH21.7 cm x B13.9 cm
Auflage1. A.
ReiheBeck Paperback
AutorBehringer, Wolfgang

Alle Bände der Reihe "Beck Paperback (bp)"

Über den Autor Wolfgang Behringer

Wolfgang Behringer ist Professor em. für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität des Saarlandes. Bei C.H.Beck sind von ihm u.a. erschienen: "Hexen. Glaube, Verfolgung, Vermarktung", "Kulturgeschichte des Klimas. Von der Eiszeit bis zur globalen Erwärmung" und "Der große Aufbruch. Globalgeschichte der Frühen Neuzeit".

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