Staatliche Macht und menschliche Freiheit (eBook)

Das Staatsdenken Bertrand de Jouvenels
Artikelnummer: 978-3-515-12743-1
Einband: PDF
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CHF 49.00
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Ein Jahrhundert nach Alexis de Tocqueville zeichnet sein Landsmann Bertrand de Jouvenel den Zuwachs der politischen Macht und den Niedergang der menschlichen Freiheit nach. Zwei der Gründe für diesen Machtzuwachs sind die Komplexifizierung der modernen Welt und der Übergang zum totalen Krieg, wie de Jouvenel ihn miterlebt hat. Dem liberalen Geist verpflichtet, stellt er sich die Frage, wie dieser Machtzuwachs ausgebremst werden kann, so dass er den Menschen nicht vernichtet. Dabei ist er sich bewusst, dass ein starker Staat unter den Bedingungen der Moderne notwendig ist und steht somit vor dem Problem, staatliche Macht und menschliche Freiheit miteinander zu vereinbaren. Der Staat muss genug Macht haben, um die Freiheit des Einzelnen und ein menschliches Leben zu garantieren, aber diese Macht darf nicht dazu eingesetzt werden, um den Menschen ganz in den Dienst des Staates und seiner Interessen zu stellen. Auch wenn er keine endgültige Lösung vorlegen kann, lädt de Jouvenel zu einer fruchtbaren Reflexion über die Problematik ein und lehrt uns, dass die Freiheit nie unabhängig von den Bedingungen ihrer Möglichkeit gedacht werden darf.

Ein Jahrhundert nach Alexis de Tocqueville zeichnet sein Landsmann Bertrand de Jouvenel den Zuwachs der politischen Macht und den Niedergang der menschlichen Freiheit nach. Zwei der Gründe für diesen Machtzuwachs sind die Komplexifizierung der modernen Welt und der Übergang zum totalen Krieg, wie de Jouvenel ihn miterlebt hat. Dem liberalen Geist verpflichtet, stellt er sich die Frage, wie dieser Machtzuwachs ausgebremst werden kann, so dass er den Menschen nicht vernichtet. Dabei ist er sich bewusst, dass ein starker Staat unter den Bedingungen der Moderne notwendig ist und steht somit vor dem Problem, staatliche Macht und menschliche Freiheit miteinander zu vereinbaren. Der Staat muss genug Macht haben, um die Freiheit des Einzelnen und ein menschliches Leben zu garantieren, aber diese Macht darf nicht dazu eingesetzt werden, um den Menschen ganz in den Dienst des Staates und seiner Interessen zu stellen. Auch wenn er keine endgültige Lösung vorlegen kann, lädt de Jouvenel zu einer fruchtbaren Reflexion über die Problematik ein und lehrt uns, dass die Freiheit nie unabhängig von den Bedingungen ihrer Möglichkeit gedacht werden darf.

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VerlagFranz Steiner Verlag GmbH
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2020
Seitenangabe178 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse1'028 KB
Auflage20001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheStaatsdiskurse
AutorCampagna, Norbert

Alle Bände der Reihe "Staatsdiskurse"

Über den Autor Norbert Campagna

Norbert Campagna hat in Trier promoviert und sich an der Universität Paris XII habilitiert. Er ist professeur-associé für Philosophie an der Universität Luxemburg und ist auch Studienrat am Lycée de Garçons Esch. Er hat 37 Bücher publiziert und erhielt in Paris einen Trophée de l'Ethique für seine Arbeiten zur Sexualethik.

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