Städtische Münzen in Karien

Tradition und Wandel zwischen Spätarchaik und Frühhellenismus
Artikelnummer: 978-3-11-914388-2
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Juli 2027
CHF 148.00
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Die Leitfrage des Buches beschäftigt sich damit, inwieweit die Poleis in Karien vom späten 6. bis zum 3. Jh. v. Chr. unter wechselnden Herrschaften ihre kulturelle Tradition wahrten, die sie in ihrer Münzprägung kommunizierten und wann es zu Neuerungen kam. Zwei Theorien werden hierfür herangezogen: die Definition der Münze als Teil der materiellen Kultur und als Kommunikationsmedium. Die Untersuchung geht von der Frage aus, mit welcher Kommunikationsform, Text oder Bild, die autochthone karische Identität und Kultur vermittelt wurden und in welchem Verhältnis sie zu der griechischen Kultur standen, da sie seit der Frühzeit miteinander im Austausch waren. Ausgehend davon wird untersucht, welchen Einfluss die führenden Mächte - Athen, die Achämeniden, die Hekatomniden, Alexander der Große sowie die Diadochen - auf die Prägetraditionen der karischen Städte hatten. Die städtischen Münzen Kariens zeigen, trotz oder gerade wegen der dynamischen Machtverhältnisse, eine starke Tradition in der Wahrung der kulturellen Identität und des kulturellen Gedächtnisses, insbesondere in der Kommunikation durch Bild und Legende. Reaktionen auf die Machtdynamik lassen sich hingegen eher durch metrologische Veränderungen nachweisen.


Die Leitfrage des Buches beschäftigt sich damit, inwieweit die Poleis in Karien vom späten 6. bis zum 3. Jh. v. Chr. unter wechselnden Herrschaften ihre kulturelle Tradition wahrten, die sie in ihrer Münzprägung kommunizierten und wann es zu Neuerungen kam. Zwei Theorien werden hierfür herangezogen: die Definition der Münze als Teil der materiellen Kultur und als Kommunikationsmedium. Die Untersuchung geht von der Frage aus, mit welcher Kommunikationsform, Text oder Bild, die autochthone karische Identität und Kultur vermittelt wurden und in welchem Verhältnis sie zu der griechischen Kultur standen, da sie seit der Frühzeit miteinander im Austausch waren. Ausgehend davon wird untersucht, welchen Einfluss die führenden Mächte - Athen, die Achämeniden, die Hekatomniden, Alexander der Große sowie die Diadochen - auf die Prägetraditionen der karischen Städte hatten. Die städtischen Münzen Kariens zeigen, trotz oder gerade wegen der dynamischen Machtverhältnisse, eine starke Tradition in der Wahrung der kulturellen Identität und des kulturellen Gedächtnisses, insbesondere in der Kommunikation durch Bild und Legende. Reaktionen auf die Machtdynamik lassen sich hingegen eher durch metrologische Veränderungen nachweisen.


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VerlagDe Gruyter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2027
Seitenangabe440 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen250 ill., 40 tbl., Illustrationen, nicht spezifiziert, Tabellen, schwarz-weiss
MasseH28.0 cm x B21.0 cm
CoverlagDe Gruyter (Imprint/Brand)
Auflage1. A.
ReiheAsia Minor Studien
AutorVidin, Hülya

Alle Bände der Reihe "Asia Minor Studien"

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