Sehen und Begreifen

Wahrnehmungstheorien in der frühen Neuzeit
Artikelnummer: 978-3-11-018957-5
Einband: Fester Einband
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Dass wir durch Wahrnehmung einen Zugang zur materiellen Welt haben, scheint selbstverständlich zu sein. Und dass die visuelle Wahrnehmung dabei einen prominenten Platz einnimmt, scheint ebenfalls selbstverständlich zu sein. Doch was genau sehen wir: die Gegenstände selbst oder bloß ihre wahrnehmbaren Eigenschaften? Wie gelingt es uns überhaupt, etwas zu sehen? Können wir allein aufgrund von optischen und physiologischen Vorgängen etwas sehen, oder setzt das Sehen bereits Begriffe voraus, mithilfe derer wir etwas als etwas sehen können? Diese Fragen, die in der gegenwärtigen Wahrnehmungs- und Erkenntnistheorie ausgiebig erörtert werden, waren bereits in der Frühen Neuzeit Gegenstand intensiver Debatten. In vielfacher Hinsicht legten die Diskussionen im 17. und 18. Jahrhundert sogar die Grundlage für heutige Theorien, da sie zum einen die Probleme in aller Schärfe benannten, zum anderen aber auch Lösungsstrategien vorlegten, die auch heute noch von Bedeutung sind. Der Band soll diese Debatten (von Descartes bis Reid) neu erschließen und einem breiten philosophisch interessierten Publikum zugänglich machen. Es soll gezeigt werden, dass die Frühe Neuzeit kein ehrwürdiges Museum der Philosophiegeschichte ist, sondern eine äußerst produktive und anregende philosophische Epoche, die zu einem Dialog einlädt.
Dass wir durch Wahrnehmung einen Zugang zur materiellen Welt haben, scheint selbstverständlich zu sein. Und dass die visuelle Wahrnehmung dabei einen prominenten Platz einnimmt, scheint ebenfalls selbstverständlich zu sein. Doch was genau sehen wir: die Gegenstände selbst oder bloß ihre wahrnehmbaren Eigenschaften? Wie gelingt es uns überhaupt, etwas zu sehen? Können wir allein aufgrund von optischen und physiologischen Vorgängen etwas sehen, oder setzt das Sehen bereits Begriffe voraus, mithilfe derer wir etwas als etwas sehen können? Diese Fragen, die in der gegenwärtigen Wahrnehmungs- und Erkenntnistheorie ausgiebig erörtert werden, waren bereits in der Frühen Neuzeit Gegenstand intensiver Debatten. In vielfacher Hinsicht legten die Diskussionen im 17. und 18. Jahrhundert sogar die Grundlage für heutige Theorien, da sie zum einen die Probleme in aller Schärfe benannten, zum anderen aber auch Lösungsstrategien vorlegten, die auch heute noch von Bedeutung sind. Der Band soll diese Debatten (von Descartes bis Reid) neu erschließen und einem breiten philosophisch interessierten Publikum zugänglich machen. Es soll gezeigt werden, dass die Frühe Neuzeit kein ehrwürdiges Museum der Philosophiegeschichte ist, sondern eine äußerst produktive und anregende philosophische Epoche, die zu einem Dialog einlädt.
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VerlagDe Gruyter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2008
Seitenangabe370 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH20.5 cm x B13.5 cm x D2.1 cm 424 g
Auflage08001 A. 1. Auflage
ReiheDe Gruyter Studienbuch
AutorPerler, Dominik (Hrsg.) / Wild, Markus (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "De Gruyter Studienbuch"

Über den Autor Dominik (Hrsg.) Perler

Dominik Perler is Professor of Philosophy at Humboldt-Universität, Berlin, and Member of the Berlin-Brandenburg Academy of Arts and Science. His books include Partitioning the Soul: Debates from Plato Leibniz (ed., 2014), The Faculties: A History (ed., 2015), Feelings Transformed: Philosophical Theories of the Emotions, 1270-1670 (2018).Sebastian Bender is Lecturer at the philosophy department at Humboldt-Universität, Berlin. His research focuses primarily on early modern philosophy, in particular on the metaphysics and philosophy of mind of this era. In 2016, he published his first book, Leibniz' Metaphysik der Modalität.

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