Rilkes Korrespondenzen (eBook)

Artikelnummer: 978-3-8353-4396-2
Einband: PDF
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CHF 15.00
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Rilkes Korrespondenzen-Werk wird als Medium und Schreibform anhand ausgewählter Briefwechsel und in seinem Reflexionsprozess vorgestellt. Neben berühmten Korrespondentinnen sind auch die Alltagskorrespondenz und die Epistolographie in seiner Prosa enthalten.

Rainer Maria Rilke hat, wie andere bedeutende Dichter der Moderne, ein reichhaltiges und vielfältiges Briefwerk hinterlassen. Quantitativ wie auch im Hinblick auf die ästhetische Tragweite und biographische Bedeutung dieser Briefzeugnisse lässt sich von einem Werk neben dem Werk sprechen. Ausgehend von Rilkes Tendenzen zur Selbst-Fiktionalisierung untersuchen die Beiträge die Dynamik einzelner Briefbeziehungen: die Korrespondenz mit Lou Andreas-Salomé als Medium der transitorischen Alltäglichkeit oder den Figuren des Scheiterns, dem Herzwerk in der Korrespondenz mit Magda von Hattingberg, den hohen Ton der Briefe Marina Zwetajewas und nicht zuletzt die Geschäftskorrespondenz. Erstmals werden die Briefe an die Russin Angela Guttmann, der Walliser Mäzenin Marietta de Courten und der Fürstin Gagarine im Kontext vorgestellt. Begleitend zu den Briefzeugnissen ist die Briefhaltigkeit seines Erzählens in den "Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" zu sehen, und auch das Spannungsfeld von Verlust und Anverwandlung der "Briefe an einen jungen Dichter".

Rilkes Korrespondenzen-Werk wird als Medium und Schreibform anhand ausgewählter Briefwechsel und in seinem Reflexionsprozess vorgestellt. Neben berühmten Korrespondentinnen sind auch die Alltagskorrespondenz und die Epistolographie in seiner Prosa enthalten.

Rainer Maria Rilke hat, wie andere bedeutende Dichter der Moderne, ein reichhaltiges und vielfältiges Briefwerk hinterlassen. Quantitativ wie auch im Hinblick auf die ästhetische Tragweite und biographische Bedeutung dieser Briefzeugnisse lässt sich von einem Werk neben dem Werk sprechen. Ausgehend von Rilkes Tendenzen zur Selbst-Fiktionalisierung untersuchen die Beiträge die Dynamik einzelner Briefbeziehungen: die Korrespondenz mit Lou Andreas-Salomé als Medium der transitorischen Alltäglichkeit oder den Figuren des Scheiterns, dem Herzwerk in der Korrespondenz mit Magda von Hattingberg, den hohen Ton der Briefe Marina Zwetajewas und nicht zuletzt die Geschäftskorrespondenz. Erstmals werden die Briefe an die Russin Angela Guttmann, der Walliser Mäzenin Marietta de Courten und der Fürstin Gagarine im Kontext vorgestellt. Begleitend zu den Briefzeugnissen ist die Briefhaltigkeit seines Erzählens in den "Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" zu sehen, und auch das Spannungsfeld von Verlust und Anverwandlung der "Briefe an einen jungen Dichter".

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VerlagWallstein Verlag
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2019
Seitenangabe288 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungenz.T. farbige
Masse1'671 KB
PlattformPDF
ReiheBeide Seiten. Autoren und Wissenschaftler im Gespräch
AutorHonold, Alexander (Hrsg.) / Wirtz, Irmgard M. (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Beide Seiten. Autoren und Wissenschaftler im Gespräch"

Über den Autor Alexander (Hrsg.) Honold

Alexander Honold lehrt Literaturwissenschaft an der Universität Basel, publizierte u. a. zu Hölderlin, Goethe, Walter Benjamin, Robert Musil und Peter Handke; Forschungsschwerpunkte u. a. interkulturelle Germanistik, Reiseliteratur, Erzählsysteme, Kalendergeschichte und Medical Humanities.Nicolas von Passavant promovierte 2017 in Basel über "Romantische Exzentrik"; Forschungsaufenthalte in Frankfurt/M., London und Berlin, neben einer Vertretungsprofessur an der Universität Wien Arbeit an einer Habilitationsarbeit über Körperbilder in Literaturen des Spätbarocks und der Frühaufklärung.

Weitere Titel von Alexander (Hrsg.) Honold

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