Prinzessinnen (eBook)

Nebulosa. Figuren des Sozialen 07/2015
Artikelnummer: 978-3-943414-98-1
Einband: PDF
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CHF 14.00
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Auch heute noch genießt die Prinzessin eine herausgehobene Stellung, die ursprünglich aus einem feudalen System stammt. Als soziale Figur und kulturelles Vorstellungsbild hat sie sich in das bürgerliche Zeitalter 'hinübergerettet'. An ihr lässt sich sehr deutlich sehen, dass die Definition einer sozialen Figur in Abhängigkeit und Abgrenzungen von anderen erfolgt. In diesem Fall resultiert, Prinzessin zu sein, aus einem dynastischen Verhältnis: eine Prinzessin ist die Tochter von jemandem, ihre Stellung ist damit zunächst immer eine ererbte, keine erworbene. Letzteres sollte sie eigentlich mit bürgerlichen Vorstellungsbildern in Konflikt bringen, dennoch erscheint die Prinzessin auch im bürgerlichen Zeitalter oftmals positiv konnotiert.

Die Beiträge der siebten Nebulosa-Ausgabe nehmen vor diesem Hintergrund Prinzessinnen als historische Figuren und Figuren der Gegenwart in den Blick. Der Prinzessin wird sich aus genderspezifischer sozialisationstheoretischer Perspektive genähert, sie wird in Literatur, Theater und Kultur verortet. Bettelprinzessinnen und Prinzessinnen der Unterwelt spielen eine Rolle. Ferner wird die Prinzessin u. a. als Identifikationsangebot untersucht.

Auch heute noch genießt die Prinzessin eine herausgehobene Stellung, die ursprünglich aus einem feudalen System stammt. Als soziale Figur und kulturelles Vorstellungsbild hat sie sich in das bürgerliche Zeitalter 'hinübergerettet'. An ihr lässt sich sehr deutlich sehen, dass die Definition einer sozialen Figur in Abhängigkeit und Abgrenzungen von anderen erfolgt. In diesem Fall resultiert, Prinzessin zu sein, aus einem dynastischen Verhältnis: eine Prinzessin ist die Tochter von jemandem, ihre Stellung ist damit zunächst immer eine ererbte, keine erworbene. Letzteres sollte sie eigentlich mit bürgerlichen Vorstellungsbildern in Konflikt bringen, dennoch erscheint die Prinzessin auch im bürgerlichen Zeitalter oftmals positiv konnotiert.

Die Beiträge der siebten Nebulosa-Ausgabe nehmen vor diesem Hintergrund Prinzessinnen als historische Figuren und Figuren der Gegenwart in den Blick. Der Prinzessin wird sich aus genderspezifischer sozialisationstheoretischer Perspektive genähert, sie wird in Literatur, Theater und Kultur verortet. Bettelprinzessinnen und Prinzessinnen der Unterwelt spielen eine Rolle. Ferner wird die Prinzessin u. a. als Identifikationsangebot untersucht.

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VerlagNeofelis Verlag
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2015
Seitenangabe126 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenMit 26 S/W- und farbigen Abbildungen
Masse6'134 KB
PlattformPDF
ReiheNebulosa
AutorBaltes-Löhr, Christel / Emig, Rainer / Henschen, Jan / Holzen, Aleta-Amirée von / Küpper, Thomas / Schade, Julia / Skara, Marija / Skrandies, Timo / Werner, Tamara / Holling, Eva (Hrsg.) / Naumann, Matthias (Hrsg.) / Schlöffel, Frank (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Nebulosa"

Über den Autor Christel Baltes-Löhr

Christel Baltes-Löhr (Prof. em. Dr.) lehrt und forscht seit 2003 an der Universität Luxemburg zu den Schwerpunkten Pluralität, Migration, Geschlecht, Kontinuum, Nicht-Binarität sowie Trans*- und Inter*geschlechtlichkeit. Sie war von 2004 bis 2016 universitäre Genderbeauftragte. Von 2004 bis 2018 vertrat sie Luxemburg in der »EU-Helsinki Group on Gender in Research und Innovation« und war bis September 2018 ebenfalls für Luxemburg Mitglied im »Experts' Forum« des »European Institute for Gender Equality« (EIGE). Seit 2015 ist sie Mitglied des luxemburgischen Ethikrates (C.N.E.) und seit 2019 eine von drei Co-Sprecher_innen der AG Trans* Inter* Studies der Fachgesellschaft Geschlechterstudien.

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