Popularisierung der Astronomie. Proceedings der Tagung des Arbeitskreises Astronomiegeschichte in der Astronomischen Gesellschaft in Bochum 2016

Nuncius Hamburgensis - Beiträge zur Geschichte der Naturwissenschaften, Band 41
Artikelnummer: 978-3-7439-1810-8
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Folgt in ca. 10 Arbeitstagen
CHF 76.00
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Die Tagung des Arbeitskreises Astronomiegeschichte in Bochum stand 2016 unter dem Thema Popularisierung der Astronomie. Dies war inspiriert von den zahlreichen astronomischen Aktivitäten im Ruhrgebiet. Wie kann man ohne Teleskope, wie die Astronomen der Stein- oder Bronzezeit, beobachten? Als interessantes Beispiel der Popularisierung der Archäoastronomie soll auf das Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward hingewiesen werden. Aber nicht nur Volkssternwarten, Planetarien und astronomische Vereine werden hier in 37 Kapiteln vorgestellt, sondern auch die Popularisierungs-initiativen in der Geschichte der Astronomie von der Frühen Neuzeit bis heute. Die Methoden der Popularisierung umfassen klassische Printmedien (auch die Romane von Jules Verne oder Comics) und Vorträge bis zu modernen interaktiven Medien. In den barocken Salons gab es ein besonderes Interesse an astronomischen Diskussionen, ferner wurden die ersten Bücher speziell für Frauen (und Kinder) verfaßt. Das steigerte sich in der Aufklärung; man denke an die ¿Kosmos¿ Vorträge Alexander von Humboldts. Im 19. Jahrhundert sollte Popularisierung nicht nur für Adelige und Gebildete zugänglich sein, das Bürgertum wollte auch teilhaben an den faszinierenden astronomischen Entdeckungen von Planeten, Kometen und Fragen wie ist die Welt entstanden? oder gibt es Leben im Weltall? Die Errichtung der Urania in Berlin mit Sternwarte, Ausstellungs- und Experimentierräumen sowie wissenschaftlichem Theater, hatte große Wirkung in Europa. Neben diversen Volkssternwarten werden auch Pioniere der Popularisierung präsentiert, aber auch die Entwicklung der Amateur-Teleskope. Im 20. Jahrhundert entstanden außerdem die Planetarien (Carl Zeiss Jena), naturwissenschaftlich-technische Museen mit astronomischen Ausstellungen und das wissenschaftliche Theater (Science on Stage) als innovative Popularisierungsformen. Mit Hilfe der neuen Medien konnte endlich eine breite Öffentlichkeit erreicht werden.

Die Tagung des Arbeitskreises Astronomiegeschichte in Bochum stand 2016 unter dem Thema Popularisierung der Astronomie. Dies war inspiriert von den zahlreichen astronomischen Aktivitäten im Ruhrgebiet. Wie kann man ohne Teleskope, wie die Astronomen der Stein- oder Bronzezeit, beobachten? Als interessantes Beispiel der Popularisierung der Archäoastronomie soll auf das Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward hingewiesen werden. Aber nicht nur Volkssternwarten, Planetarien und astronomische Vereine werden hier in 37 Kapiteln vorgestellt, sondern auch die Popularisierungs-initiativen in der Geschichte der Astronomie von der Frühen Neuzeit bis heute. Die Methoden der Popularisierung umfassen klassische Printmedien (auch die Romane von Jules Verne oder Comics) und Vorträge bis zu modernen interaktiven Medien. In den barocken Salons gab es ein besonderes Interesse an astronomischen Diskussionen, ferner wurden die ersten Bücher speziell für Frauen (und Kinder) verfaßt. Das steigerte sich in der Aufklärung; man denke an die ¿Kosmos¿ Vorträge Alexander von Humboldts. Im 19. Jahrhundert sollte Popularisierung nicht nur für Adelige und Gebildete zugänglich sein, das Bürgertum wollte auch teilhaben an den faszinierenden astronomischen Entdeckungen von Planeten, Kometen und Fragen wie ist die Welt entstanden? oder gibt es Leben im Weltall? Die Errichtung der Urania in Berlin mit Sternwarte, Ausstellungs- und Experimentierräumen sowie wissenschaftlichem Theater, hatte große Wirkung in Europa. Neben diversen Volkssternwarten werden auch Pioniere der Popularisierung präsentiert, aber auch die Entwicklung der Amateur-Teleskope. Im 20. Jahrhundert entstanden außerdem die Planetarien (Carl Zeiss Jena), naturwissenschaftlich-technische Museen mit astronomischen Ausstellungen und das wissenschaftliche Theater (Science on Stage) als innovative Popularisierungsformen. Mit Hilfe der neuen Medien konnte endlich eine breite Öffentlichkeit erreicht werden.

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Verlagtredition
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2018
Seitenangabe624 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH22.6 cm x B17.5 cm x D4.9 cm 1'186 g
Auflage18001 A. 1
ReiheNuncius Hamburgensis - Beiträge zur Geschichte der Naturwissenschaften
AutorWolfschmidt, Gudrun

Alle Bände der Reihe "Nuncius Hamburgensis - Beiträge zur Geschichte der Naturwissenschaften"

Über den Autor Gudrun Wolfschmidt

Homepage https://www.fhsev.de/Wolfschmidt/index.html Nuncius Hamburgensis - Beiträge zur Geschichte der Naturwissenschaften https://www.fhsev.de/Wolfschmidt/GNT/research/nuncius.php Publikationen https://www.fhsev.de/Wolfschmidt/publikat.php#2020

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