Politische Kultur und Wahlverhalten in einer Großstadt (eBook)

Artikelnummer: 978-3-322-86657-8
Einband: PDF
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Die Forderung nach einer bürgernahen Kommunalpolitik hat sich zur allgemein verbreiteten Beschwörungsformel gegen die angebliche Politikverdrossenheit und Partizipationsmüdigkeit entwickelt. Unbestritten kommen die Bürger in Städten und Gemeinden häufiger mit Politik in Kontakt als in der nationalen Politik, und ihre politischen Orientierungen und Verhaltensweisen können sich in der Kommune eher auf eigene Erfahrungen stützen. Dennoch werden die Einstellungen der Bürger zur lokalen Politik sowie ihr Verhalten bei Kommunalwahlen bislang nur selten von der empirischen Forschung in den Blick genommen.
Dieser Band untersucht die Rolle der Bevölkerung in der Kommunalpolitik unter Rückgriff auf allgemeine sozialwissenschaftliche Erklärungsansätze. Theorien aus den Bereichen "Politische Kultur und Wertewandel", "Wahlforschung", "Massenkommunikation" und "politische Eliten" werden am Beispiel der Stadt Stuttgart zur Analyse kommunaler Politik herangezogen. In welchen Punkten unterscheiden sich die Einstellungen zur lokalen und zur nationalen Politik voneinander, und welche Faktoren beeinflussen das Verhältnis der Bevölkerung zur Politik in der Kommune und im Bund? Läßt sich das Verhalten bei Kommunalwahlen mit den gleichen Faktoren erklären wie das Verhalten bei Bundestagswahlen? In welchem Maße sind Kommunalwahlen Protest- und Persönlichkeitswahlen? Sind sich Bevölkerung und Gemeinderatsmitglieder in der Beurteilung der Wichtigkeit kommunaler Aufgaben einig? Diese und weitere Fragen werden auf der Basis repräsentativer Bevölkerungsumfragen und einer Befragung der Stuttgarter Ratsmitglieder untersucht.

Die Forderung nach einer bürgernahen Kommunalpolitik hat sich zur allgemein verbreiteten Beschwörungsformel gegen die angebliche Politikverdrossenheit und Partizipationsmüdigkeit entwickelt. Unbestritten kommen die Bürger in Städten und Gemeinden häufiger mit Politik in Kontakt als in der nationalen Politik, und ihre politischen Orientierungen und Verhaltensweisen können sich in der Kommune eher auf eigene Erfahrungen stützen. Dennoch werden die Einstellungen der Bürger zur lokalen Politik sowie ihr Verhalten bei Kommunalwahlen bislang nur selten von der empirischen Forschung in den Blick genommen.
Dieser Band untersucht die Rolle der Bevölkerung in der Kommunalpolitik unter Rückgriff auf allgemeine sozialwissenschaftliche Erklärungsansätze. Theorien aus den Bereichen "Politische Kultur und Wertewandel", "Wahlforschung", "Massenkommunikation" und "politische Eliten" werden am Beispiel der Stadt Stuttgart zur Analyse kommunaler Politik herangezogen. In welchen Punkten unterscheiden sich die Einstellungen zur lokalen und zur nationalen Politik voneinander, und welche Faktoren beeinflussen das Verhältnis der Bevölkerung zur Politik in der Kommune und im Bund? Läßt sich das Verhalten bei Kommunalwahlen mit den gleichen Faktoren erklären wie das Verhalten bei Bundestagswahlen? In welchem Maße sind Kommunalwahlen Protest- und Persönlichkeitswahlen? Sind sich Bevölkerung und Gemeinderatsmitglieder in der Beurteilung der Wichtigkeit kommunaler Aufgaben einig? Diese und weitere Fragen werden auf der Basis repräsentativer Bevölkerungsumfragen und einer Befragung der Stuttgarter Ratsmitglieder untersucht.

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VerlagVS Verlag für Sozialwissenschaften
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2013
Seitenangabe344 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen344 S.
Masse36'338 KB
PlattformPDF
ReiheStudien zur Sozialwissenschaft; Humanities, Social Science
AutorGabriel, Oscar W. (Hrsg.) / Brettschneider, Frank (Hrsg.) / Vetter, Angelika (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Studien zur Sozialwissenschaft; Humanities, Social Science (German Language)"

Über den Autor Oscar W. (Hrsg.) Gabriel

Oscar W. Gabriel is Emeritus Professor of Political Science at the University of Stuttgart, Institute for Social Science, Germany. His wide ranging work has particularly focused on political representation in France and Germany. His most recent books are Society and Democracy in Europe (with Silke I. Keil, 2013) and Political Participation in France and Germany (with Silke I. Keil and Eric Kerrouche, 2012). Eric Kerrouche is CNRS Senior Researcher at Sciences-Po Bordeaux, University of Bordeaux, France. He has widely published on the French Fifth Republic, on Parliament and MPs. His major publications include Political Participation in France and Germany (with Oscar Gabriel and Silke I. Keil, 2012) and Qui sont les députés français? (with Olivier Costa, 2007). Suzanne S. Schüttemeyer is Professor of Government and Policy Research and Dean of the Faculty of Philosophy at the Martin Luther University Halle-Wittenberg, Germany. She is also Editor-in-Chief of the Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl). She has published extensively on parliamentary government, in particular on the German Bundestag, most recently on the status of MPs and their remuneration.

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