Phänomenologie als Platonismus (eBook)

Zu den Platonischen Wesensmomenten der Philosophie Edmund Husserls
Artikelnummer: 978-3-11-052719-3
Einband: Adobe Digital Editions
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CHF 212.80
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Husserl beruft sich immer wieder programmatisch auf Platon als den Gründervater der europäischen Philosophie, arbeitet jedoch die Bezüge der Phänomenologie zum Platonismus nie auf - obwohl er die "historische Rückbesinnung" auf die Urstiftung seines Denkens als wesentlichen Bestandteil der "Selbstbesinnung auf ein Selbstverständnis dessen hin, worauf man eigentlich hinaus will, als der man ist, als historisches Wesen" (Hua VI, S. 73) charakterisiert. Die vorliegende Arbeit will diese Reflexion leisten.

Ihr Gegenstand ist mithin die Transformation Platonischer Gedanken in Husserls Phänomenologie. Dabei werden sechs Problemgebiete thematisiert: A) Philosophie als Wissenschaft, B) Philosophie als Ethik, C) Philosophie als Polemik, D) Philosophie und das Ende der Lebenswelt, E) Philosophie und das Eigenrecht des Eidetischen, F) Philosophie und das Absolute. Den Abschnitten folgen jeweils kritische Erwägungen zu den Spannungen, die vor dem Platonischen Hintergrund innerhalb der Phänomenologie sichtbar werden.

Die Arbeit zeigt, dass die Phänomenologie tatsächlich als eine eigenwillige Endstiftung des Platonismus betrachtet werden kann, wodurch sich eine neue Perspektive auf ihre programmatische und systematische Grundkonfiguration ergibt.


Husserl beruft sich immer wieder programmatisch auf Platon als den Gründervater der europäischen Philosophie, arbeitet jedoch die Bezüge der Phänomenologie zum Platonismus nie auf - obwohl er die "historische Rückbesinnung" auf die Urstiftung seines Denkens als wesentlichen Bestandteil der "Selbstbesinnung auf ein Selbstverständnis dessen hin, worauf man eigentlich hinaus will, als der man ist, als historisches Wesen" (Hua VI, S. 73) charakterisiert. Die vorliegende Arbeit will diese Reflexion leisten.

Ihr Gegenstand ist mithin die Transformation Platonischer Gedanken in Husserls Phänomenologie. Dabei werden sechs Problemgebiete thematisiert: A) Philosophie als Wissenschaft, B) Philosophie als Ethik, C) Philosophie als Polemik, D) Philosophie und das Ende der Lebenswelt, E) Philosophie und das Eigenrecht des Eidetischen, F) Philosophie und das Absolute. Den Abschnitten folgen jeweils kritische Erwägungen zu den Spannungen, die vor dem Platonischen Hintergrund innerhalb der Phänomenologie sichtbar werden.

Die Arbeit zeigt, dass die Phänomenologie tatsächlich als eine eigenwillige Endstiftung des Platonismus betrachtet werden kann, wodurch sich eine neue Perspektive auf ihre programmatische und systematische Grundkonfiguration ergibt.


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VerlagDe Gruyter
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2017
Seitenangabe342 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Auflage17001 A. 1. Auflage
PlattformEPUB
ReiheQuellen und Studien zur Philosophie
AutorArnold, Thomas

Alle Bände der Reihe "Quellen und Studien zur Philosophie"

Über den Autor Thomas Arnold

Thomas Arnold wurde 1987 in Freiburg geboren, studierte in Heidelberg Philosophie und promovierte ebenda. Seit 2019 ist er akademischer Rat an der Universität Heidelberg. Er veröffentlicht regelmäßig Artikel in Zeitungen, Zeitschriften und Blogs und tritt in Fernsehen und Radio auf.

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