Passfotos unter Zwang (eBook)

Deutsche Fotopolitik im Ersten Weltkrieg
Artikelnummer: 978-3-11-107220-3
Einband: Adobe Digital Editions
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 77.35
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Während des Ersten Weltkriegs verhängte das Deutsche Reich in seinen besetzten Gebieten im Osten und im Westen den Passzwang und betrieb damit eine historisch neuartige Form der Fotopolitik. Während im Reich selbst ein Ausweisdokument nur zur Ausreise benötigt wurde, mussten alle Menschen in den Besatzungsregionen - in Nordfrankreich, Belgien, Polen und dem sogenannten OberOst - einen deutschen Pass mit Lichtbild anfertigen lassen. Das Buch handelt von diesem vergangenen Kapitel in der Geschichte der deutschen Pässe und der Passfotografie. Unter Zwang entstanden ab 1915 Millionen von Porträtfotografien in einem speziellen Verfahren: Um Material, Aufwand und Kosten zu sparen, fotografierten deutsche "Passkommandos" die Menschen in Gruppen von fünf bis zehn Personen auf einem Bild, das anschließend in Einzelfotos auseinandergeschnitten wurde. Durch die Fotokamera sah der deutsche Staat jedem und jeder ins Gesicht und demonstrierte mit den Passfotos, deren Bildformat erst erfunden werden musste, seine  Kontrollmacht.

Ausgehend von zwei widerständigen künstlerischen Positionen - Bilder von Józef Rapacki und Juozas silietis - zeichnet Britta Lange in ihrem Buch eine heute vergessene Geschichte der Passfotografie unter Zwang nach.

Siehe auch: https://geschichtedergegenwart.ch/das-deutsche-passfoto/

Während des Ersten Weltkriegs verhängte das Deutsche Reich in seinen besetzten Gebieten im Osten und im Westen den Passzwang und betrieb damit eine historisch neuartige Form der Fotopolitik. Während im Reich selbst ein Ausweisdokument nur zur Ausreise benötigt wurde, mussten alle Menschen in den Besatzungsregionen - in Nordfrankreich, Belgien, Polen und dem sogenannten OberOst - einen deutschen Pass mit Lichtbild anfertigen lassen. Das Buch handelt von diesem vergangenen Kapitel in der Geschichte der deutschen Pässe und der Passfotografie. Unter Zwang entstanden ab 1915 Millionen von Porträtfotografien in einem speziellen Verfahren: Um Material, Aufwand und Kosten zu sparen, fotografierten deutsche "Passkommandos" die Menschen in Gruppen von fünf bis zehn Personen auf einem Bild, das anschließend in Einzelfotos auseinandergeschnitten wurde. Durch die Fotokamera sah der deutsche Staat jedem und jeder ins Gesicht und demonstrierte mit den Passfotos, deren Bildformat erst erfunden werden musste, seine  Kontrollmacht.

Ausgehend von zwei widerständigen künstlerischen Positionen - Bilder von Józef Rapacki und Juozas silietis - zeichnet Britta Lange in ihrem Buch eine heute vergessene Geschichte der Passfotografie unter Zwang nach.

Siehe auch: https://geschichtedergegenwart.ch/das-deutsche-passfoto/

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VerlagDe Gruyter
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2025
Seitenangabe172 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen59 b/w ill.
Masse6'623 KB
Auflage25001 A. 1. Auflage
PlattformEPUB
ReiheUndisziplinierte Bücher
AutorLange, Britta

Alle Bände der Reihe "Undisziplinierte Bücher"

Über den Autor Britta Lange

Britta Lange, Humboldt-Universität zu Berlin.

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