Band 01
Kartonierter Einband (Kt) | 2013
Band 03
Kartonierter Einband (Kt) | 2013
Band 1257
Kartonierter Einband (Kt) | 2013
Band 14176
Kartonierter Einband (Kt) | 2021
Band 14323
Kartonierter Einband (Kt) | 2022
Band 14502
Kartonierter Einband (Kt) | 2023
Band 14503
Kartonierter Einband (Kt) | 2023
Band 14700
Kartonierter Einband (Kt) | 2025
Band 14712
Kartonierter Einband (Kt) | 2026
Band 14782
Kartonierter Einband (Kt) | 2026
Band 14891
Kartonierter Einband (Kt) | 2026
Band 15
Kartonierter Einband (Kt) | 2013
Band 18155
Kartonierter Einband (Kt) | 2013
Band 18420
Kartonierter Einband (Kt) | 2018
Band 1858
Kartonierter Einband (Kt) | 2015
Band 18612
Kartonierter Einband (Kt) | 2015
Band 18933
Kartonierter Einband (Kt) | 2013
Band 19075
Kartonierter Einband (Kt) | 2014
Band 19721
Kartonierter Einband (Kt) | 2016
Band 19731
Kartonierter Einband (Kt) | 2015
Band 19737
Kartonierter Einband (Kt) | 2008
Band 19776
Kartonierter Einband (Kt) | 2020
Band 19825
Kartonierter Einband (Kt) | 2012
Band 19838
Kartonierter Einband (Kt) | 2013
Band 19881
Kartonierter Einband (Kt) | 2015
Band 19894
Kartonierter Einband (Kt) | 2015
Band 19921
Kartonierter Einband (Kt) | 2017
Band 19995
Kartonierter Einband (Kt) | 2021
Band 230
Kartonierter Einband (Kt) |
Band 2354
Kartonierter Einband (Kt) | 2013
Band 25
Kartonierter Einband (Kt) | 2011
Band 33
Kartonierter Einband (Kt) | 2013
Band 45
Kartonierter Einband (Kt) | 2014
Band 6015
Kartonierter Einband (Kt) | 2011
Band 6172
Kartonierter Einband (Kt) | 2015
Band 64
Kartonierter Einband (Kt) | 2012
Band 6489
Kartonierter Einband (Kt) | 2016
Band 6617
Kartonierter Einband (Kt) | 2008
Band 67
Kartonierter Einband (Kt) | 2012
Band 7470
Kartonierter Einband (Kt) | 2017
Band 7951
Kartonierter Einband (Kt) | 2015
Band 8002
Kartonierter Einband (Kt) | 2013
Band 8762
Kartonierter Einband (Kt) | 2014
Band 9022
Kartonierter Einband (Kt) | 2012
Band 9037
Kartonierter Einband (Kt) | 2016
Band 9081
Kartonierter Einband (Kt) | 2016
Band 91
Kartonierter Einband (Kt) | 1986
Band 9109
Kartonierter Einband (Kt) | 2012
Band 9118
Kartonierter Einband (Kt) | 2012
Band 9128
Kartonierter Einband (Kt) | 2012
Band 9148
Kartonierter Einband (Kt) | 2015
Band 9167
Kartonierter Einband (Kt) | 1997
Band 9169
Kartonierter Einband (Kt) | 2014
Band 9171
Kartonierter Einband (Kt) | 2012
Band 9221
Kartonierter Einband (Kt) | 2013
Band 9242
Kartonierter Einband (Kt) | 1995
Band 9253
Kartonierter Einband (Kt) | 2017
Band 9267
Kartonierter Einband (Kt) | 2015
Band 9290
Kartonierter Einband (Kt) | 2016
Band 9900
Kartonierter Einband (Kt) | 2016
Über den Autor Wolfram von Eschenbach
Wolfram von Eschenbach, um 1200. Der Epiker und Lyriker bezeichnet sich selbst als Ritter, die Herkunft aus Eschenbach (heute Wolframs-Eschenbach) südöstlich von Ansbach in Franken gilt als wahrscheinlich. In seinen Werken nimmt er u. a. Bezug auf die Herren von Dürne (Sitz: Burg Wildenberg bei Amorbach), auf die Grafen von Wertheim und v. a. Landgraf Hermann I. v. Thüringen, die zu seinen Mäzenen gehörten. W. war in erster Linie Epiker, wenn ihn auch seine Tagelieder als Lyriker von Rang ausweisen. Von seinen drei epischen Dichtungen wurde nur die erste, Parzival, vollendet. Dieser Versroman (24 810 Reimpaarverse) entstand etwa zwischen 1200 und 1210 und wurde zum ein¿ussreichsten Roman des dt. Mittelalters. Hauptquelle ist Chrétiens de Troyes unvollendetes Spätwerk Le conte du Graal oder Perceval. Erweiterungen - u. a. Vorgeschichte - und Modi¿kationen der Handlung, dazu ein charakteristisches Ge¿echt von räumlichen, zeitlichen und verwandtschaftlichen Beziehungen sowie Erzählerkommentare und poetologische Re¿exionen geben dem Parzival jedoch einen eigenen Charakter. Es handelt sich um einen Doppelroman, d. h. W. modi¿ziert das Strukturschema des Artusromans durch die Kontrastierung zweier Helden¿guren und damit von hö¿schem Artusrittertum und religiösem Gralsrittertum. Eingerahmt werden die beiden Abenteuerfolgen um Parzival und Gawan durch die den Orient einbeziehende Geschichte von Parzivals Vater Gahmuret (Buch 1-2), die W. am Schluss (Buch 15-16) mit der Einführung von Parzivals Halbbruder Feire¿z wieder aufnimmt bzw. fortführt. W.s zweites Epos, Willehalm (um 1210-20), ist eine Adaption des frz. Heldenepos (Chanson de geste) La Bataille d'Aliscans (um 1180) im Auftrag Hermanns v. Thüringen, der auch die Vorlage beschaffte. Das Werk bricht nach knapp 14 000 Reimpaarversen unvollendet ab. Im Mittelpunkt stehen Willehalm, Markgraf von Orange, und seine Frau Gyburg, eine getaufte Heidin, die von einem riesigen heidnischen Heer bedroht werden, das sich an Willehalm rächen und Gyburg, eine Königstochter, zurückholen soll. Die Kreuzzugsideologie wird durch die Problematisierung des christlich-heidnischen Gegensatzes, durch die von Gyburg in der so genannten Toleranzrede angesprochene gemeinsame Gotteskindschaft und durch die über die Religionszugehörigkeit hinwegreichenden verwandtschaftlichen Beziehungen in Frage gestellt. Von W.s drittem Epos, nach dem ersten Eigennamen im Text Titurel genannt, sind nur zwei Fragmente von 131 bzw. 39 Strophen (bestehend aus vier Langzeilen) erhalten. Personen und Inhalt setzen den Parzival voraus, stilistisch steht der Titurel dem Willehalm näher. Gegenstand der Dichtung ist die Geschichte der Liebe zwischen Sigune und Schionatulander, aus deren tragischem Verlauf - das Ende ist aus dem Parzival bekannt - zwei Episoden erzählt werden. Die beiden Fragmente und die Andeutungen im Parzival bilden die Grundlage des weit ausholenden und erfolgreichen Jüngeren Titurel (um 1260-75) eines gewissen Albrecht, der unter der Maske W.s dichtete. In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (.) - © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.