Ordo inversus (eBook)

Formen und Funktionen einer Denkfigur um 1800
Artikelnummer: 978-3-11-065605-3
Einband: Adobe Digital Editions
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 193.45
decrease increase

Die Denkfigur des ordo inversus, die seit der Antike in den verschiedensten Disziplinen epistemische Sicherheit garantierte, verliert in der Zeit um 1800 an Plausibilität. Es kommt zu einem Formen- und Funktionswandel, der in den Künsten wie auch in den Natur-und Geisteswissenschaften auf vielfältige Weise resonierte. Der ordo inversus bezeichnet eine zirkuläre Bewegung, die von einem Anfangs- zu einem Endpunkt fortschreitet und im Zurückkehren wieder mit dem Ausgangspunkt verbunden wird, häufig in Teilbewegungen aufgespalten, etwa progressio/regressio oder analysis/synthesis. Als Methodenkonzept spielt er von der Antike über das Mittelalter und die Frühe Neuzeit bis weit ins 18. Jahrhundert hinein eine zentrale Rolle in Theologie, Logik, Naturphilosophie und Hermeneutik. Das Zerbrechen des ordo inversus provoziert eine Reihe von Restitutionsversuchen von so unterschiedlichen Autoren wie Goethe, Novalis und Jean Paul, aber auch bei Lambert, Kant, Fichte und Schleiermacher. Der Band beleuchtet diese Prozesse in komparativer und historischer Perspektive und eröffnet so einen instruktiven Einblick in die historische Epistemologie im Übergang zur "Moderne".?


Die Denkfigur des ordo inversus, die seit der Antike in den verschiedensten Disziplinen epistemische Sicherheit garantierte, verliert in der Zeit um 1800 an Plausibilität. Es kommt zu einem Formen- und Funktionswandel, der in den Künsten wie auch in den Natur-und Geisteswissenschaften auf vielfältige Weise resonierte. Der ordo inversus bezeichnet eine zirkuläre Bewegung, die von einem Anfangs- zu einem Endpunkt fortschreitet und im Zurückkehren wieder mit dem Ausgangspunkt verbunden wird, häufig in Teilbewegungen aufgespalten, etwa progressio/regressio oder analysis/synthesis. Als Methodenkonzept spielt er von der Antike über das Mittelalter und die Frühe Neuzeit bis weit ins 18. Jahrhundert hinein eine zentrale Rolle in Theologie, Logik, Naturphilosophie und Hermeneutik. Das Zerbrechen des ordo inversus provoziert eine Reihe von Restitutionsversuchen von so unterschiedlichen Autoren wie Goethe, Novalis und Jean Paul, aber auch bei Lambert, Kant, Fichte und Schleiermacher. Der Band beleuchtet diese Prozesse in komparativer und historischer Perspektive und eröffnet so einen instruktiven Einblick in die historische Epistemologie im Übergang zur "Moderne".?


Schreiben Sie Ihre eigene Bewertung
  • Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten
*
*
Schlecht
Sehr gut
*
*
*
*
VerlagDe Gruyter
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2020
Seitenangabe342 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen6 b/w and 27 col. ill.
Auflage20001 A. 1. Auflage
PlattformEPUB
ReiheHistoria Hermeneutica. Series Studia
AutorAlbrecht, Andrea (Hrsg.) / Bomski, Franziska (Hrsg.) / Danneberg, Lutz (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Historia Hermeneutica. Series Studia"

Über den Autor Andrea (Hrsg.) Albrecht

Andrea Albrecht, Universität Heidelberg; Franziska Bomski, Einstein Forum, Potsdam; Yongqiang Liu, Zhejiang University, Hangzhou, China.

Weitere Titel von Andrea (Hrsg.) Albrecht

Produktbewertungen
Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten