Opera omnia, Tomus II. Schriften zur Metaphysik und Theologie (eBook)

Artikelnummer: 978-3-7873-5040-7
Einband: PDF
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CHF 120.00
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Die kritische Edition aller erhaltenen Werke Dietrichs macht einen spätmittelalterlichen Denker (ca. 1230-1310) zugänglich, der für die Geschichte der Philosophie, der Theologie und der Naturwissenschaften gleichermaßen von zentraler Bedeutung ist. Die Zeit um 1300, die für die Entstehung des neuzeitlichen Denkens grundlegend war, erhält dadurch neue Bedeutung.

Die kritische Edition aller erhaltenen Werke Dietrichs macht einen spätmittelalterlichen Denker (ca. 1230-1310) zugänglich, der für die Geschichte der Philosophie, der Theologie und der Naturwissenschaften gleichermaßen von zentraler Bedeutung ist. Die Zeit um 1300, die für die Entstehung des neuzeitlichen Denkens grundlegend war, erhält dadurch neue Bedeutung.

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VerlagFelix Meiner Verlag
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2025
Seitenangabe403 S.
AusgabekennzeichenDeutsch / Latein
Masse38'872 KB
Auflage25001 A. Unverändertes eBook der 1. Auflage von 1980
PlattformPDF
ReiheCorpus Philosophorum Teutonicorum Medii Aevi
AutorDietrich von Freiberg / Imbach, Ruedi (Hrsg.) / Pagnoni-Sturlese, Maria Rita (Hrsg.) / Steffan, Hartmut (Hrsg.) / Sturlese, Loris (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Corpus Philosophorum Teutonicorum Medii Aevi"

Über den Autor Dietrich von Freiberg

Dietrich von Freiberg wird um 1240 geboren. Er tritt früh in den Dominikanerorden ein und wird 1275 Lesemeister in Freiberg (Sachsen). Zu seiner weiteren Ausbildung wird er ein Jahr später nach Paris gesandt und dort zum Magister der Theologie promoviert. Es folgt eine Lektorentätigkeit in Trier und die Leitung der deutschen Ordensprovinz Teutonia 1293 bis 1296.Dietrichs Auseinandersetzung mit Aristoteles, den Neuplatonikern aber auch Bonaventura und Thomas von Aquin läßt ihn in seinen Schriften zu einem einflußreichen Philosophen des deutschen Mittelalters werden. In der Schrift Über die Beseelung des Himmels (um 1290) kritisiert Dietrich theologisch motivierte Vorstellungen seiner Zeit über das Universum. Die Bewegungen der Himmelskörper sind seiner Ansicht nach auf eine kosmische Intelligenz göttlichen Ursprungs zurückzuführen, womit er sich deutlich von der Vorstellung Thomas von Aquins distanziert, nach der Engel für die Himmelsbewegungen verantwortlich seien. Dietrichs naturwissenschaftliche Untersuchungen führen zur ersten modernen Theorie über die Entstehung des Regenbogens durch die zweimalige Brechung und einmalige Reflexion des Sonnenstrahls.Um 1297 entsteht die Abhandlung Über das Seiende und das Wesen, in der Dietrich den Versuch unternimmt, grundlegende ontologische Termini zu klären und die Identität von Sein und Wesen zu begründen. Dietrich von Freiberg stirbt um 1318.

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