Nochems neue Namen (eBook)

Die Juden Galiziens und der Bukowina und die Einführung deutscher Vor- und Familiennamen 1772-1820
Artikelnummer: 978-3-8353-4733-5
Einband: PDF
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CHF 43.00
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Die Geschichte von Zuckerberg, Wiesenthal, Streisand, Ringelblum, Geizhals und anderen Familiennamen osteuropäischer Juden.

Ende des 18. Jahrhunderts nahmen hunderttausende Juden in den österreichischen Provinzen Galizien und Bukowina neu geschaffene deutsche Familiennamen an. Johannes Czakai legt nun die erste umfassende wissenschaftliche Studie vor zu diesem bis heute prägenden Kapitel jüdischer Geschichte, über das bislang nur Anekdoten bekannt waren.
Aufbauend auf zuvor unbekanntem Archivmaterial folgt der Autor dem Leben und den wechselnden Namen des jüdischen Kleinhändlers Nochem aus Lemberg und zeigt, wie die neuen Namen dazu beitrugen, die jüdische Lebenswelt in Ostmitteleuropa nachhaltig zu transformieren. Die Namensannahme stellt sich als widersprüchlicher Prozess dar, der vor allem der Ausbildung staatlicher Kontrollmechanismen diente. Juden waren jedoch keineswegs nur passive Empfänger dieser Politik, sondern verstanden es, die Zwangsmaßnahme für sich zu nutzen. Johannes Czakai ergründet die nicht nur teils verblüffende Geschichte hinter den neu kreierten Namen, sondern eröffnet zudem einen originellen Blick auf jüdisch-staatliche Interaktionen in der sich modernisierenden Habsburgermonarchie.

Ausgezeichnet mit dem Wissenschaftlichen Förderpreis des Botschafters der Republik Polen.

Die Geschichte von Zuckerberg, Wiesenthal, Streisand, Ringelblum, Geizhals und anderen Familiennamen osteuropäischer Juden.

Ende des 18. Jahrhunderts nahmen hunderttausende Juden in den österreichischen Provinzen Galizien und Bukowina neu geschaffene deutsche Familiennamen an. Johannes Czakai legt nun die erste umfassende wissenschaftliche Studie vor zu diesem bis heute prägenden Kapitel jüdischer Geschichte, über das bislang nur Anekdoten bekannt waren.
Aufbauend auf zuvor unbekanntem Archivmaterial folgt der Autor dem Leben und den wechselnden Namen des jüdischen Kleinhändlers Nochem aus Lemberg und zeigt, wie die neuen Namen dazu beitrugen, die jüdische Lebenswelt in Ostmitteleuropa nachhaltig zu transformieren. Die Namensannahme stellt sich als widersprüchlicher Prozess dar, der vor allem der Ausbildung staatlicher Kontrollmechanismen diente. Juden waren jedoch keineswegs nur passive Empfänger dieser Politik, sondern verstanden es, die Zwangsmaßnahme für sich zu nutzen. Johannes Czakai ergründet die nicht nur teils verblüffende Geschichte hinter den neu kreierten Namen, sondern eröffnet zudem einen originellen Blick auf jüdisch-staatliche Interaktionen in der sich modernisierenden Habsburgermonarchie.

Ausgezeichnet mit dem Wissenschaftlichen Förderpreis des Botschafters der Republik Polen.

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VerlagWallstein Verlag
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2021
Seitenangabe560 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse2'402 KB
PlattformPDF
ReiheHamburger Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden
AutorCzakai, Johannes

Alle Bände der Reihe "Hamburger Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden"

Über den Autor Johannes Czakai

Johannes Czakai ist Historiker und Visiting Fellow am Franz Rosenzweig Minerva Research Center der Hebräischen Universität Jerusalem. Er studierte in Berlin, Potsdam und Krakau und wurde am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin promoviert.

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