Mozart und die List der Hirse (eBook)

Natur neu denken
Artikelnummer: 978-3-85787-506-9
Einband: Adobe Digital Editions
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 15.00
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Weinreben reagieren auf gewisse Schallwellen, Mozart-Klänge zum Beispiel. Pflanzen führen ein aktives Sozialleben, sie haben Freunde und Feinde, sind liebevoll zu den Nächsten, bilden Allianzen, betreiben Vetternwirtschaft, sind futterneidisch, graben sich gegenseitig das Wasser ab und verhalten sich abwehrend gegenüber Fremden. Unter dem Boden bilden sie umfangreiche Beziehungsnetze aus Wurzeln und Pilzen, über die sie Nährstoffe und Informationen austauschen. Auch die Beziehungsnetze von Tieren sind viel komplexer, viel differenzierter, als wir bislang dachten. Das zeigen Entdeckungen an ungewöhnlichen Orten, wie bei Zebuherden im westafrikanischen Niger, in Schweizer Schlachthöfen oder bei Berggorillas in Ruanda und im Basler Zoo. Neue Erkenntnisse füllen langsam die Leerstellen des ökologisch geprägten Weltbildes. Dieses fusst darauf, dass alles mit allem irgendwie vernetzt ist, nichts isoliert funktioniert und dass den Genen keineswegs die alles überragende Rolle bei der Steuerung von Lebensprozessen zukommt. Was aber bringt das Wissen, dass wir alle - Pflanze, Tier und Mensch - in koevolutionäre Prozesse eingebunden und in gegenseitigen Abhängigkeiten verstrickt sind? Was bedeutet dies konkret für das Agrarwesen? Vermögen ökologische Landwirtschaftssysteme auch die Weltbevölkerung zu ernähren, und sind sie ökonomisch konkurrenzfähig?

»Florianne Koechlin und Denise Battaglia erzählen wundersame Naturgeschichten. Von Reben, die Mozart hören, von Menschen, die in der Wüste Gärten pflanzen, oder von Gorillas, die um ihre Toten trauern. Die zwölf überraschenden Reportagen haben eine gemeinsame Botschaft: In der Natur ist alles miteinander vernetzt " auch mit uns.«(Schweizer Familie)

Weinreben reagieren auf gewisse Schallwellen, Mozart-Klänge zum Beispiel. Pflanzen führen ein aktives Sozialleben, sie haben Freunde und Feinde, sind liebevoll zu den Nächsten, bilden Allianzen, betreiben Vetternwirtschaft, sind futterneidisch, graben sich gegenseitig das Wasser ab und verhalten sich abwehrend gegenüber Fremden. Unter dem Boden bilden sie umfangreiche Beziehungsnetze aus Wurzeln und Pilzen, über die sie Nährstoffe und Informationen austauschen. Auch die Beziehungsnetze von Tieren sind viel komplexer, viel differenzierter, als wir bislang dachten. Das zeigen Entdeckungen an ungewöhnlichen Orten, wie bei Zebuherden im westafrikanischen Niger, in Schweizer Schlachthöfen oder bei Berggorillas in Ruanda und im Basler Zoo. Neue Erkenntnisse füllen langsam die Leerstellen des ökologisch geprägten Weltbildes. Dieses fusst darauf, dass alles mit allem irgendwie vernetzt ist, nichts isoliert funktioniert und dass den Genen keineswegs die alles überragende Rolle bei der Steuerung von Lebensprozessen zukommt. Was aber bringt das Wissen, dass wir alle - Pflanze, Tier und Mensch - in koevolutionäre Prozesse eingebunden und in gegenseitigen Abhängigkeiten verstrickt sind? Was bedeutet dies konkret für das Agrarwesen? Vermögen ökologische Landwirtschaftssysteme auch die Weltbevölkerung zu ernähren, und sind sie ökonomisch konkurrenzfähig?

»Florianne Koechlin und Denise Battaglia erzählen wundersame Naturgeschichten. Von Reben, die Mozart hören, von Menschen, die in der Wüste Gärten pflanzen, oder von Gorillas, die um ihre Toten trauern. Die zwölf überraschenden Reportagen haben eine gemeinsame Botschaft: In der Natur ist alles miteinander vernetzt " auch mit uns.«(Schweizer Familie)
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VerlagLenos
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2013
Seitenangabe249 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse5'680 KB
PlattformEPUB
AutorKoechlin, Florianne / Battaglia, Denise

Über den Autor Florianne Koechlin

Florianne Koechlin, geboren 1948, ist Biologin und Autorin; sie wurde bekannt als Gentechnikkritikerin und Verfasserin verschiedener Bücher und zahlreicher Artikel. Sie befasst sich mit neuen Erkenntnissen zu Pflanzen und anderen Lebewesen (insbesondere Pflanzenkommunikation und Beziehungsnetze) und mit zukunftsfähigen Konzepten in der Landwirtschaft. Außerdem ist sie Geschäftsführerin des Blauen-Instituts (blauen-institut.ch) und als Kunstmalerin tätig (floriannekoechlin.ch).

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