Moscú : frontera

Artikelnummer: 978-84-96327-21-4
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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VerlagEdiciones del Oriente y del Mediterráneo
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2005
Seitenangabe464 S.
AusgabekennzeichenSpanisch
MasseH21.0 cm x B13.0 cm
AutorWeil, Jirí / Fernández Couceiro, Eduardo (Übers.)

Über den Autor Jirí Weil

Jirí Weil, geboren 1900 als Sohn eines jüdischen Rahmenmachers im böhmischen Praskolesy, studierte und promovierte an der Karls-Universität in Prag. Vom Kommunismus begeistert, ging er 1933 nach Moskau, um dort als Journalist und Übersetzer marxistischer Literatur zu arbeiten. Nach dem Ausschluss aus der Partei und der Deportation nach Mittelasien im Zuge der ersten stalinistischen Säuberungen kehrte Weil 1935 nach Prag zurück. Als 1939 die sogenannte Resttschechei von den Nationalsozialisten besetzt wurde, konnte er der Verfolgung nur durch einen vorgetäuschten Selbstmord entgehen. In der Nachkriegszeit war Weil Mitarbeiter am Jüdischen Museum in Prag. Er arbeitete zudem als Redakteur und Autor, war in seiner schriftstellerischen Tätigkeit durch ein siebenjähriges Publikationsverbot jedoch stark eingeschränkt. Jirí Weil wurde 1956 rehabilitiert, starb aber drei Jahre später an Leukämie. Für bedeutende Schriftsteller wie Josef Skvorecký, Ladislav Fuks, Ivan Klíma oder Jirí Kolár wurde Jirí Weil zum Vorbild. Heute gilt er als Klassiker der neueren tschechischen Literatur.

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